Schlagwort-Archive: Wirvergleichensiesparen

Coboter

Die Coboter kommen!

Roboter und Mensch – zusammen statt nebeneinander arbeiten

Die Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Wandel. Neue Tätigkeitsfelder treten auf den Plan, während alte Konzepte modernen Methoden weichen. Eine voranschreitende Entwicklung, die sich insbesondere in Produktionsumgebungen deutlich erkennbar macht. Allseits bekannte Beispiele sind die Spezialisierung durch Arbeitsteilung, die Einführung der Fließbandarbeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder die Automation von Fertigungsprozessen. Auch heute heben revolutionäre Techniken die Produktion auf neue, ungeahnte Stufen. Kollaborative Roboter – kurz Cobots – senken die Schwelle zwischen Mensch und Technologie. Viel mehr noch: Sie ermöglichen eine direkte Zusammenarbeit, bei der sich die Stärken beider Parteien gegenseitig ergänzen.

Was sind Cobots?

In vielen Industriebereichen ist ein Arbeiten ohne Roboter nicht mehr vorstellbar. Sie optimieren und übernehmen Aufgaben, die zu gefährlich, zu schwer oder von Hand einfach nicht umsetzbar sind. Und das rund um die Uhr. All dies geschah bislang getrennt voneinander – Roboter in ihrem Bereich, das Personal in seinem. Eine räumliche und aufgabenbezogene Teilung, die jetzt dank Cobots überwunden wird. Der Fokus liegt dabei auf dem Kollaborativem: Statt durch Schutzzäune getrennt zu sein, können Mensch und Maschine nun direkt und synergetisch interagieren. Der grundlegende limitierende Faktor war bisher die uneingeschränkte Sicherheit der Arbeiter. Cobots gewährleisten diese durch präzise, individuell einstellbare Sensoren, die beispielsweise auf Berührungen, Bewegungen oder Druck reagieren. Auf diesem Wege werden die Kontaktkräfte zwischen Arbeitskraft und Cobot auf ein ungefährliches Maß begrenzt. Je nach Art und Ausstattung des kollaborativen Roboters sind verschiedene Einsatzfelder möglich, darunter Montagearbeiten, das Heben schwerer Lasten oder die Zuarbeit durch vorprogrammierte Pick-and-Place-Anwendungen.

Vorteile für Unternehmen

Mehr und mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, ihre Arbeitsprozesse durch eine zukunftsorientierte Mensch-Roboter-Kollaboration zu verbessern. Darunter befinden sich nicht etwa nur große Industriefirmen, sondern auch viele kleine und mittlere Unternehmen. Gerade bei der Erstanschaffung ist es ratsam, sich professionellen Rat zu sichern. Unternehmen wie die SKDK GmbH aus Berlin unterstützen Firmen aller Größen von der Beratung über die Auswahl bis hin zur Einrichtung der Cobots im Betrieb. Die Gründe für die Implementierung eines oder mehrerer Cobots sind vielfältig. Zum einen können sie Aufgaben übernehmen, für die sich schlichtweg kein Personal findet. Zum anderen können sie für Prozesse eingesetzt werden, die besonders repetitiv oder unter erschwerten Umgebungsbedingungen ablaufen. Gleichzeitig nehmen kollaborative Roboter relativ wenig Platz in Anspruch, da keine separate Sicherheitszone eingerichtet werden muss. Dementsprechend eignen sie sich auch für räumlich begrenzte Einsatzbereiche.

Wenn es um die eigentliche Anwendung geht, überzeugen sie insbesondere in puncto Flexibilität. Während klassische Anlagen weiterhin das Optimum bei langfristigen, großangelegten Fertigungsprozessen darstellen, bieten kollaborative Roboter dem Personal eine hilfreiche Stütze, welche auf die vorliegenden Aufgaben umstandslos angepasst werden kann. Und obwohl sie sich von Industrierobotern in der Praxis unterscheiden, teilen sie viele ihrer Vorteile. Dazu zählt die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft, die Steigerung der Produktivität, die flexible Skalierbarkeit, die Amortisierung über Zeit und mehr. Wenn sich kollaborative Roboter als sinnvolle Ergänzung für das eigene Unternehmen präsentieren, sollten zunächst die möglichen Anwendungsbereiche geklärt werden. So können sie entweder koexistent (räumlich getrennt), kooperativ (zeitlich getrennt) oder kollaborativ (in direkter Zusammenarbeit) eingesetzt werden. Anhand dieser kategorischen Vorauswahl kann man sich Klarheit verschaffen – sowohl was die betriebsspezifischen Bedingungen, aber auch die praktischen Möglichkeit angeht. Denn je besser Mensch und Maschine aufeinander abgestimmt sind, desto eher können sie ihre individuellen Stärken einbringen.

Quelle: KHT Media GmbH, CH

Fonds, die in solche neuartige Technolgien investieren, sind ein heißes Thema. Anleger finden dort oft die nachhaltige Performancechance, die sie suchen.

Beispiel: Der Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund:

Patrick Kolb, Manager des Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund, erwartet eine weitreichende technologische Revolution, die durch bahnbrechende Fortschritte in der Robotik, der künstlichen Intelligenz und der Automatisierung ausgelöst wurde. Inzwischen sei es selbst in China günstiger Roboter einzusetzen. „In Deutschland kostet eine Arbeitsstunde in der Automobilherstellung 40 Euro und in China noch 9,10 Euro. Die Roboterstunde kostet nur 5,50 Euro, er streikt nie und arbeitet 24 Stunden“, sagt er. Seinen Fonds bestückt der Credit-Suisse-Experte jedoch nicht nur mit Industrierobotern. Deren Hersteller machen etwa 40 Prozent aus. Kolb setzt auch auf Roboter, welche die Lebensqualität verbessern. Dazu zählt er Assistenzroboter für Chirurgen und so triviales wie die massentauglichen Bodenstaubsauger. „Bei Operationen verringern die Roboter das Zittern des Chirurgen um den Fakxtor sechs. Das ermöglich viel genauere Operationen“, sagt er. Als drittes Thema hat Kolb die Ausführung gefährlicher Aufgaben durch Roboter auf der Kaufliste. Als Beispiel nennt er Roboter, die in der Lage sind, Bomben zu entschärfen.

Quelle: Euro extra

Zeckenalarm

Zeckenalarm!

Schutz vor Zeckenbissen – Unfall­versicherung zahlt im Ernstfall

Vor Zeckenbissen sollten Sie sich schützen. Falls Sie doch einmal Opfer eines Zeckenbisses werden, hilft eine Unfall­versicherung dabei, die finanziellen Folgen langwieriger und kostspieliger Behandlungen abzusichern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt zudem vor dem Supergau Berufsunfähigkeit. Bereits 2013 war ein Rekordjahr – so viele Zecken wie noch nie zuvor. Eine Marke, die in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit geknackt wird. Experten warnen schon jetzt vor den kleinen Krankheitsüberträgern. Aufgrund des milden Winters wird mit vielen Bissen gerechnet, die leider nicht selten schwere Langzeitfolgen nach sich ziehen.

Bei jedem Spaziergang im Freien geht die Angst mit – meist ist es aber gar nicht die Angst vor der Zecke selbst, sondern die Angst, sich mit einem der gefährlichen Erreger zu infizieren. Erst einmal ist ein Zeckenbiss völlig harmlos. Wird die Zecke schnell entdeckt und komplett entfernt, heilt die Wunde meist schnell. Trägt die Zecke aber einen Krankheitserreger in sich, kann es ernst werden.

Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Myelitis – diese Begriffe sind seit einigen Jahren in aller Munde und stehen für Angst und Schrecken. Was aber wirklich dahinter steckt, wie man sich am besten schützt und welcher Leidensweg Infizierten bevorsteht, ist den wenigsten klar. Sicher ist, dass man sich nicht gegen jede der Krankheiten zuverlässig schützen kann.

Wird der Zeckenbiss nicht frühzeitig erkannt, können schwere Langzeitfolgen nicht mehr abgewendet werden – die Schäden sind dann meist nicht nur gesundheitlicher, sondern oft auch finanzieller Natur. Wer sich mit einer der übertragbaren Krankheiten angesteckt hat, muss mit langwierigen und kostspieligen Behandlungen rechnen, die nicht immer Erfolg versprechen. Im schlimmsten Fall droht die Invalidität und damit verbunden die Berufs- oder sogar Erwerbsunfähigkeit.

Wussten Sie, dass jährlich etwa 100.000 Menschen an Borreliose erkranken – Tendenz steigend

Zeckenbisse und ihre gefährlichen Langzeitfolgen

Zwei der durch Zecken übertragbaren Krankheiten sind besonders gefährlich und Fälle dieser Erkrankungen häufen sich von Jahr zu Jahr.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
FSME ist eine zurecht gefürchtete Viruserkrankung. Das Virus befindet sich im Speichel der Zecke und gelangt so sofort in die Blutbahn des Opfers. Von dort aus greift das Virus das zentrale Nervensystem an und richtet großen Schaden an. Hirnhautentzündung (Meningitis) und im schlimmsten Fall Hirnentzündung (Enzephalitis) sind die Folgen einer Infektion. Die Behandlung kann, sobald sie diagnostiziert wird, nur symptomatisch erfolgen, das Virus selbst lässt sich nicht bekämpfen. Völlige Heilung ist nicht ausgeschlossen, Folgeschäden sind aber der häufigere Fall und es ist sogar möglich, dass die Krankheit zum Tod führt.

Wer sich im Frühling und im fortgeschrittenen Sommer sicher vor der Erkrankung wähnt, irrt – anders als der Name sagt, beschränkt sich das Risiko nicht auf den Frühsommer. FSME ist temperaturabhängig auch von März bis Oktober eine ernst zu nehmende Gefahr, die im Grünen lauert. Einen sinnvollen Schutz gegen dieses Virus leistet eine Impfung. Besonders Kinder und ältere Menschen sollten diese Leistung beim Arzt in Anspruch nehmen, denn das Immunsystem kann sich kaum gegen den Erreger zur Wehr setzten.

Borreliose – das Chamäleon unter den Krankheiten
Noch häufiger als FSME tritt in Deutschland in den letzten Jahren Borreliose auf: eine tückische Erkrankung mit unspezifischem Krankheitsbild. Borreliose kann sich sehr unterschiedlich äußern und wird daher oft mit anderen Krankheiten verwechselt. Die Krankheit ist eine bakterielle Infektion, deren Erreger im Darm der Zecke sitzt. Erst nach Stunden ist der gefährliche Erreger im Blutkreislauf angelangt und kann sich dort schleichend ausbreiten. Oft zeigen sich erste Spuren einer Infektion, wenn sich eine rote Stelle um den Einstich abzeichnet – diese Verfärbung kann jedoch auch an anderer Stelle auftreten, was ihr den Namen Wanderröte beschert.

Auf lange Zeit können Kopfschmerzen, Fieber, Grippesymptome, Hirnhaut- und Nervenentzündungen, Herzbeschwerden und sogar Lähmungen und chronische Gelenksentzündungen auf Borreliose hindeuten. Möglicherweise kommt es aber erst Jahre nach dem Zeckenbiss zur Erkrankung und der Zusammenhang wird nicht mehr erkannt. Gegen den Borrelioseerreger gibt es keine Möglichkeit einer Impfung. Je früher eine Infektion erkannt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten einer Behandlung mit Antibiotika – Heilung ist aber auch hier kein Versprechen.

Die beste Versicherung für Ihre Gesundheit – so schützen Sie sich vor Zeckenbissen

Die meist schwierigen und keineswegs Erfolg garantierenden Behandlungen machen deutlich, wie wichtig es ist, sich vor Bissen der hartnäckigen Tiere zu schützen. Anders als ein Mückenstich, der erst unangenehm ist, dann aber verschwindet, haben Opfer von Zeckenbissen oft ein Leben lang unter den Folgen zu leiden. Neben der Impfung gegen FSME gibt es einiges, was Sie tun können, um unbeschwert die Zeit im Grünen zu genießen:

  • Lange Kleidung ist ein Muss, wenn Sie durch Büsche und hohe Gräser gehen. Im Idealfall stecken Sie die Hosenbeine in die Socken, um den ungeliebten Krabbeltieren jeden Eingang zu Ihrer Haut zu versperren.
  • Unbedeckte Haut können Sie mit Sprays und Cremes schützen, die Zecken fernhalten.
  • Helle Kleidung erlaubt es, dass Sie Zecken schneller entdecken und frühzeitig entfernen.
  • Entfernen Sie eine Zecke immer umgehend und vollständig. Die Bissstelle sollte sofort desinfiziert werden.
  • Suchen Sie Ihren Körper nach der Zeit im Freien immer gründlich ab. Zecken sitzen gerne in den Kniekehlen, unter den Achseln und an anderen weichen Stellen. Tauschen Sie die Kleidung, wenn Sie wieder im geschlossenen Raum sind.

Wussten Sie, dass es medizinisch korrekt Zeckenstich und nicht Zeckenbiss heißt?

Zeckenbisse – Schützen Sie sich mit Unfall­versicherung und Berufs­unfähig­keits­versicherung

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann niemand ausschließen, doch einmal Opfer eines Zeckenbisses zu werden. Aber was geschieht, wenn es passiert ist? Wer kommt für die Kosten auf, die der schwere Krankheitsverlauf mit sich bringt? Und was ist, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können?

Im Fall der Fälle ist es gut, sich auf seine Versicherung verlassen zu können. Bei der Frage nach der Versicherung stellt sich zuerst aber eine andere: Ist ein Zeckenbiss ein Unfall oder eine Krankheit? Der klassischen Definition nach ist ein Zeckenbiss kein Unfall, so dass bis vor einigen Jahren der Zeckenbiss – anders als ein Wespenstich – keine versicherte Unfallsituation darstellte. Geld gab es in diesem Fall nicht von der Unfall­versicherung. Viele Versicherer haben hierauf jedoch reagiert und schließen mittlerweile dieses Risiko über den „erweiterten Unfallbegriff“ mit ein. Krankheitsverläufe wie Borreliose und FSME werden mittlerweile als Unfallfolge anerkannt.

Wer jetzt eine private Unfall­versicherung abschließt, kann sich sicher sein, im schlimmsten Fall nicht auf sich gestellt zu sein. Für jeden, der eine ältere Police hat, gilt : Erkundigen Sie sich nach Ihren Versicherungs­bedingungen – alte Verträge können zu Ihren Gunsten umgestellt werden. Mit der privaten Unfall­versicherung der Hannoverschen z.B. sind Sie optimal auch bei einem Zeckenbiss und dessen Folgen abgesichert .

Zurecht fragen sich jetzt viele, ob dieser Fall nicht auch in die Zuständigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung fällt. Richtig – derjenige, der sich mit einer BU abgesichert hat, hat richtig gehandelt. Wer aufgrund eines Zeckenbisses nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, kann sich auf monatliche Rentenzahlungen verlassen. Neben den gesundheitlichen Konsequenzen bleibt Opfern dann erspart, den finanziellen Ruin zu befürchten.

Der Punkt ist jedoch, dass nicht jeder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann. Gerade diese ausgenommenen Personen – Rentner und junge Schüler – stellen aber eine Risikogruppe für zeckenübertragene Krankheiten dar. Gut, dass auch alte und junge Menschen mit der privaten Unfall­versicherung geschützt sind.

Quelle: Hannoversche Lebensversicherung

Krankheit

Dread-Disease

Eine ernste Krankheit kann Ihre finanzielle Zukunftsplanung über den Haufen werfen.
Die Dread-Disease-Versicherung zahlt bei einer schweren Krankheit sofort die volle Versicherungssumme als Einmalbetrag. Das ausgezahlte Kapital steht dann zur freien Verfügung. Sie entscheiden selbst über die Verwendung, z. B. eine teure Behandlung in den USA, Tilgung von Schulden oder laufenden Kosten. Oder zum Ausgleich der Einkommenseinbußen des Partners, der Sie in der schweren Phase begleitet.

Sparangebote und Premiumtarife

Spartarife zahlen nur bei den wichtigsten Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Erblindung und Sprachverlust. Umfassende Dread-Disease-Angebote leisten auch bei selteneren Gesundheitsstörungen wie etwa Bauchspeicheldrüsenentzündung, Multipler Sklerose und chronischer Muskelschwäche, außerdem nach Organtransplantationen, schweren Verbrennungen und Bypassoperationen. Mit dem richtigen Vertrag versichern Sie mehr als 50 verschiedene Krankheiten.

Dread-Disease-Vertrag oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Anders als die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die Dread-Disease sofort die volle Vertragssumme, sobald eine schwere Erkrankung eintritt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die vereinbarte Monatsrente, wenn Sie tatsächlich nicht mehr arbeiten können.

Vorteil des echten Berufsunfähigkeitsschutzes: Sie bekommen die Rente, egal welche Erkrankung zur Berufsunfähigkeit führt. Auch seelische Störungen, Gelenkverschleiß oder Kreislauferkrankungen sind in der Berufsunfähigkeitsversicherung mitversichert.

Unser Rat: Eine Kombination aus beiden Welten schafft die optimale Absicherung!

Quelle: experten homepage /DiGiDOR

Versicherungsmakler

Der Makler: Gestern – Heute – Morgen

Vom Mäkeln und Makeln in alten und neuen Zeiten

Manchem freien Versicherungsmakler haftet der zweifelhafte Ruf an, er würde nur im Sinne von Produktgebern und nicht zum Vorteil des Kunden handeln. Dabei ist der Versicherungsmakler im Gegensatz zum Versicherungsvertreter unabhängig und zudem Teil einer guten, alten Tradition. Seit Urzeitzen hatten die Menschen Angst vor Feuer, Krankheit und Tod. Die erste Lebensversicherung entstand so bereits im Jahr 2500 v. Chr. Damals gründeten ägyptische Steinmetze den Begräbnisverein. Um 2000 v. Chr. sicherten babylonische Händler ihre Karawanen mit der ersten Sachversicherung ab. Die erste Haftpflichtversicherung war schließlich der Codex Hamurabi aus der Zeit um 1750 v. Chr., bei dem Baumeister für Baumängel an ihren Gebäuden aufkommen mussten. Im Mittelalter boten Gilden Absicherung bei Schiffbrüchen und Bränden, Zünfte versicherten erstmals Krankheit, Invalidität und Alter. Die Tradition der freien Versicherungsmakler begann mit dem ersten urkundlich erwähnten Herrn Bardo aus Pisa im Jahr 1319. Seit den babylonischen Händlern war der Stand des Versicherungsmaklers ausschließlich Ehrenleuten mit tadellosem Leumund vorbehalten. In Deutschland wurde die Ehrenhaftigkeit des Berufsstands im Jahr 1567 erstmals in dem Mäklereid festgeschrieben. Damals wurden die Makler noch als Mäkler bezeichnet, mäkelten sie doch an den Details des Vertrages zum Vorteil ihrer Kunden herum.
Seit der Hamburgischen Mäklerordnung 1642 mussten die Makler zunächst ein Maklerzeichen aus Messing bei sich tragen, ab 1679 war dann der stets mitgeführte Maklerstab das Symbol der Ehrenhaftigkeit des Trägers.

Im Jahr 1861 endete mit der Einführung des Allgemeinen Deutschen Handelgesetzbuchs die Ära der vereidigten Makler. Ohne den zu leistenden Eid konnten Versicherungsmakler, oder auch Broker, von nun an ganz einfach mit Gewerbeschein tätig werden.

Erst seit 2007 ist die gewerbsmäßige Vermittlung von Versicherungen in Deutschland erlaubnis- und registrierungspflichtig – allerdings mit strengeren Auflagen und Mindestqualifikationen geregelt. Digitale, ortsunabhängige Beratung rund um die Uhr ist heute Standard. Die „Generation Smartphone“ kontaktiert den Makler per Messenger oder organisiert relevante Dokumente über eine App.

An der Tradition, von einem vertrauenswürdigen und unabhängigen Makler den maßgeschneiderten Versicherungsschutz zu bekommen, hat sich jedoch bis heute nichts geändert.

Quelle: POOLWORLD 1/2020

Vision Microfinance

Was ist Mikrofinanz?

Mikrofinanz ist ein Überbegriff für finanzielle Basisdienstleistungen wie Kredite, Sparbücher oder Versicherungen für einkommensschwache Menschen. Solche Investments mit sozialer Wirkung (Social Impact Investing) eröffnen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern die Chance, ihre eigenen Lebensumstände und die ihrer Familien nachhaltig zu verbessern. Damit ist Mikrofinanz ein Beitrag dazu, vielen Menschen auf der ganzen Welt bessere Startchancen zu ermöglichen, nachhaltig und über Generationen hinweg.

Warum Mikrofinanz?

Gut zwei Drittel der Weltbevölkerung sind von Finanzdienstleistungen ausgeschlossen. Einkommensschwache Menschen verfügen meist über keinerlei Sicherheiten und haben somit auch keine Chance, einen Kredit aufzunehmen, Geld anzusparen oder für die Zukunft vorzusorgen.

Der Kauf eines kleinen Stücks Land, einer simplen Nähmaschine oder eines Marktstandes würde vielen Menschen helfen, ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen, um sich so eine Existenz zu sichern. Den einzigen Zugang zu Geld bieten oft nur lokale Geldanbieter, sogenannte »Kredithaie«, die Wucherzinsen von bis zu mehreren 100 Prozent im Monat verrechnen. Genau hier setzt Mikrofinanz an. Durch einen geregelten Geldzugang ermöglicht Mikrofinanz Kleinstkreditnehmern/innen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Soziale Wirkung auf Mikrounternehmer

–> Chance auf eine bessere Zukunft
Kleinstunternehmer/innen können dank Mikrokrediten ihre unternehmerischen
Ideen verwirklichen.
–> Geregelter Zugang zu Geld
Vision Microfinance ermöglicht über Mikrofinanzinstitute Kleinstunternehmern/innen
ohne Eigenkapital oder herkömmlichen Sicherheiten einen geregelten Zugang zu Geld.
–> Geschäftspartner auf Augenhöhe
Kleinstkreditnehmer/innen sind keine »Bittsteller«, sondern gleichwertige Geschäftspartner,
die mittels Mikrokrediten ihre unternehmerischen Ideen umsetzen können.
–> Verbesserter Lebensstandard
Das (Zusatz-)Einkommen durch Mikrokredite wird üblicherweise als erstes für eine
bessere Ernährung verwendet, die sich positiv auf die Gesundheit der gesamten Familie
auswirkt. Darüber hinaus kann medizinische Versorgung in Anspruch genommen werden.
–> Zugang zu Bildung
Familien können es sich leisten, ihren Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.
Damit eröffnen sie ihnen neue Zukunftsperspektiven.

Stärkung der gesellschaftlichen Stellung von Frauen
Ein Großteil der Mikrokredite wird an Frauen vergeben. Dies fördert das Selbstbewusstsein der Frauen und ermöglicht ihnen eine zunehmende finanzielle Unabhängigkeit. Mikrokredite tragen viel zur lokalen, regionalen und globalen Produktivitäts- und Profitabilitätssteigerung bei und sind somit ein wertvolles Instrument für den wirtschaftlichen Aufschwung in Entwicklungsländern.

Fazit
Mikrofinanz verbessert die lokale Entwicklung sinnvoll und beeinflusst ganze Volkswirtschaften. Investitionen in Mikrofinanz verändern die Welt.

Wie kann ich mich als Investor beteiligen?

SOCIAL IMPACT INVESTING BY C-QUADRAT
C-Quadrat folgte dem Aufruf der UNO zum »Internationalen Jahr der Mikrokredite« und eröffnete bereits 2006 mit Vision Microfinance einen der ersten Mikrofinanzfonds im deutschsprachigen Raum. Damit zählt C-Quadrat zu den führenden bankenunabhängigen Asset Management Gesellschaften in dieser Region, die auf Auswahl, Analyse und Management im Bereich Social Impact Investing spezialisiert sind.
Bis heute haben zwei Mikrofinanzfonds unter der Marke Vision Microfinance über 1,66 Mrd. US-Dollar an 296 verschiedene Mikrofinanzinstitute in über 66 Ländern der Welt in Form von 1.069 Darlehen vergeben.

Quelle: C-QUADRAT Asset Management GmbH 

Fondsportrait | Dual Return Fund – Vision Microfinance

Der Fonds Dual Return Fund – Vision Microfinance enthält laut der Rating-Agentur Scope überwiegend festverzinsliche Anlagen, meist in der Form von direkten Darlehen an Mikrofinanzinstituten (MFIs) in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die MFIs sind dadurch in der Lage, Mikrokredite (in der Höhe von etwa 50 bis 5.000 Euro) an einkommensschwache Menschen zu verbergen. Dieses Startkapital unterstützt Kleinstunternehmer beim Auf- oder Ausbau ihre Kleingewerbes.

Nachhaltig investieren – Mikrofinanz ermöglicht Kleinunternehmern/innen einen nachhaltigen Zugang zu Finanzdienstleistungen, um sich eine Existenz und somit eine Zukunft mit guten Perspektiven aufzubauen. Gelder werden in Form von Kleinkrediten von Mikrofinanzinstituten (MFIs) an Menschen vergeben, die vom traditionellen Finanzsektor ausgeschlossen sind. Eine strenge Überprüfung der Mikrofinanzinstitute vor Ort soll sicherstellen, dass die sozialen Ziele und Vorgaben nachhaltig erfüllt werden.

Gutes tun – Der Fonds investiert vorwiegend in festverzinsliche Anlagen von sorgfältig ausgewählten Mikrofinanzinstituten in Entwicklungsländern. Mikrokredite sind eine Hilfe zur Selbsthilfe, die Menschen ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen.

Sozialer Nutzen

Mikrofinanz trägt nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien in den ärmsten Ländern bei. Mikrofinanz gibt einkommensschwachen Menschen eine Chance, sich eine Existenz und damit eine Zukunft mit Perspektiven aufzubauen.

Mikrofinanz ermöglicht einer wachsenden Anzahl von Familien den Zugang zu Nahrung, zu medizinischer Versorgung und zu Schulbildung für ihre Kinder – insbesondere auch für ihre Töchter. So wirkt Mikrofinanz auch auf die nächsten Generationen.

Mikrofinanz wird in manchen Ländern insbesondere von Frauen beansprucht. Die Stellung der Frau und ihr Einfluss auf die Gesellschaft werden damit gefördert und verbessert.

Mikrofinanz verbessert sinnvoll die lokale Entwicklung und beeinflusst ganze Volkswirtschaften. Investitionen in Mikrofinanz verändern die Welt.

Quelle: C-QUADRAT Asset Management GmbH

Surfen

Surfen! Aber bitte mit Rechtsschutz! Online-Schutz ist Familiensache!

Ob Ihre Tochter Musik herunterlädt, Sie per Handy die Miete überweisen oder Ihr Sohn virtuelle Welten erobert: Die Online-Aktivitäten Ihrer Familie sind so unterschiedlich wie jedes Familienmitglied selbst.

Beschützen Sie Ihre Lieben auch im Netz!
Ein falscher Klick ist schnell passiert. Gut, wenn Sie sich dann auf den richtigen Schutz verlassen können! ARAG web@ktiv® schützt Sie vor den Kosten eines Rechtsstreits, der online entsteht. Zum Beispiel bei Einkauf im FakeShop, Missbrauch der Identität oder Cybermobbing!

On-Top Leistung:
Smartphone runtergefallen? Kein Problem.
–> Sparen Sie sich die zumeist sehr teure Handyversicherung.
Mit dem Elektronik-Schutz sind alle Laptops, Tablets, Smartphones des gesamten
Haushalts versichert!! Dieser Schutz ist automatisch im Premium-Tarif enthalten.

Das Internet ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens.
Schützen Sie sich auch vor den Bedrohungen und lassen Sie sich nicht ärgern!

  • Unterstützung bei der Löschung von reputationsschädigenden Inhalten
  • Schadenersatz- und Unterlassungs-Rechtsschutz bei Cybermobbing
  • Schadenersatz-Rechtsschutz bei Identitätsmissbrauch und Missbrauch
    von Zahlungsmitteln
  • Straf-Rechtsschutz zur Verteidigung (z. B. bei Vorwurf der Beleidigung
    oder von Urheberrechtsverletzungen)
  • Rechtsschutz bei privaten Urheberrechtsverstößen
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht (z. B. bei Streitigkeiten mit
    einem Online-Händler)
  • Ersatz des Vermögensschadens bei Identitätsmissbrauch, Datenbeschädigung
    und Online-Shopping (3.000 € je Fall, 10.000 € je Kalenderjahr)
  • Beratungs-Rechtsschutz für die Erstellung eines digitalen Nachlasses
    (1 Mal à 500 € je Vertragsdauer)
  • Elektronik-Schutz für PC, Notebook, Konsole, Tablet, Peripherie und Handys
  • Uvm.

Quelle: ARAG SE

Hausbau

Die 5 wichtigsten Versicherungen für Bauherren

Angesichts niedriger Zinsen entschließen sich wieder mehr Deutsche zum Bau eines Eigenheims. Noch ehe der erste Stein gesetzt ist, sollten sich private Bauherren um ihren Versicherungsschutz kümmern, um im Schadenfall nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Wir stellen die fünf wichtigsten Policen vor.

Wer ein Haus bauen möchte, braucht nicht nur eine gesicherte Finanzierung. Er benötigt auch einen guten Versicherungsschutz. „Bauherren müssen schon vor dem ersten Spatenstich ausreichend abgesichert sein. Sonst kann der Traum vom Eigenheim schnell im Albtraum enden“, sagt Verischerungsexperte Mathias Zunk. Denn während der Bauphase kann einiges schiefgehen. Und ohne Schutz können Schäden die Bauherren finanziell ruinieren.

1 | Bauherrenhaftpflichtversicherung

Für die Sicherheit auf der Baustelle ist stets der Bauherr verantwortlich, selbst wenn Fremdfirmen das Eigenheim errichten. Der Bauherr haftet für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bau entstehen. Und Risiken gibt es viele: Das Gerüst kann umstürzen und das Nachbarhaus beschädigen, spielende Kinder können in die Baugrube fallen oder herabfallende Teile Passanten verletzen und parkende Autos beschädigen.

Vor solchen Gefahren schützt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Sie sollte bereits vor dem ersten Spatenstich abgeschlossen werden. Der Versicherungsschutz gilt bis zur Abnahme des Gebäudes, die Kosten richten sich nach der Bausumme. Die Deckungssumme – das ist der Wert, bis zu dem der Versicherer Schäden maximal übernimmt – sollte ausreichend sein.

Drei gute Gründe für unsere Bau­her­ren­haft­pflicht­ver­si­che­rung:

  1. Optimaler Schutz für Sie und Ihre Helfer
    Wir versichern Sie als privaten Bauherrn und sämtliche anderen mit den Bauarbeiten beschäftigten Personen. Sie brauchen sich um die Missgeschicke anderer also keine Sorgen mehr zu machen.
  2. Wir sind auch rechtlich auf Ihrer Seite
    Die VHV prüft die Berechtigung und die Höhe von Schadenersatzforderungen. Unberechtigte Forderungen werden abgewehrt. Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht.
  3. Sicher an der Maschine
    Entsteht ein Schaden durch Baumaschinen, ist auch das kein Problem. Die VHV leistet bei Schäden durch eine berechtigte Verwendung von Nutzmaschinen und selbst fahrenden Arbeitsmaschinen.

2 | Feuer-Rohbau-Versicherung/Wohngebäudeversicherung

Während der Bauphase können Brände, Blitzschlag oder Explosionen die Arbeit von Wochen oder Monaten zunichtemachen. Diese Schäden deckt eine Feuer-Rohbau-Versicherung ab. Viele Banken bestehen auf dem Abschluss einer solchen Versicherung und vergeben andernfalls keinen Kredit. Kleiner Tipp: Schon vor dem ersten Spatenstich können Bauherren eine Wohngebäudeversicherung abschließen, in der die Feuer-Rohbau-Versicherung eingeschlossen ist.

Drei gute Gründe für unsere Feuerrohbau­ver­si­che­rung:

  1. Keine Angst vor Bränden
    Widmen Sie sich ohne Sorgen Ihrem Projekt, denn die Feuerrohbauversicherung kommt für alle Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion auf.
  2. Schutz bis zum Schluss
    Bis zum Ende Ihres Bauvorhabens stehen wir von der VHV Ihnen zur Seite. Der Versicherungsschutz endet erst mit kompletter Fertigstellung des Hauses.
  3. Inklusive gelagerter Baustoffe
    Wenn Baustoffe zu Schaden kommen, kann Ihr Bauvorhaben schnell ins Wanken geraten. Deshalb kommt die VHV auch für die Stoffe auf, die bei einem Brand beschädigt werden.

3 | Bauleistungsversicherung

Auf einer Baustelle läuft nicht immer alles nach Plan. Naturgefahren wie Sturm und Hochwasser können das halbfertige Gebäude beschädigen. Oder Unbekannte zertrümmern Installationen und verwandeln den halbfertigen Bau in eine Ruine.

In solchen Fällen hilft eine Bauleistungsversicherung. Sie ersetzt unvorhersehbare Schäden, die durch Unwetter und Vandalismus entstehen – oder fahrlässiges Handeln von Bauarbeitern, wenn diese etwa bei Fassadenarbeiten eine Fensterscheibe zertrümmern. Der Versicherungsschutz umfasst alle Bauleistungen, Baustoffe und Bauteile für den Roh-, Aus- und Umbau. Auch Schäden durch den Diebstahl von fest eingebautem Material können mit abgedeckt werden.

Der Versicherungsschutz besteht während der gesamten Bauzeit, jedoch in der Regel nicht länger als 12 oder 24 Monate. Die Höhe des Versicherungsbeitrags hängt von der Bausumme ab. Zudem wird in der Regel ein Selbstbehalt vereinbart.

Drei gute Gründe für unsere Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung:

  1. Schutz für alle Leistungen am Neubau
    Wir versichern grundsätzlich alle Bauleistungen rund um Ihren Neubau. So müssen Sie keine Angst vor unvorhergesehenen Beschädigungen und Zerstörungen haben.
  2. Wir sichern Sie gegen Vandalismus ab
    Wenn zum Beispiel kurz vor Fertigstellung Ihres Hauses Fremde in den Bau eindringen und die bereits installierten Leitungen beschädigen, sind Sie mit der VHV Bauleistungsversicherung auf der sicheren Seite.
  3. Keine Angst vor ungewöhnlicher Witterung
    Die VHV ersetzt Ihnen Schäden, die durch Naturgewalt entstehen – zum Beispiel, wenn ein Orkan den Dachstuhl aus der Verankerung reißt oder ein Unwetter mit Hagel den Keller überflutet.

4 | Bauhelfer-Unfallversicherung

Hausbau ist eine teure Angelegenheit. Viele Bauherren setzen deshalb auf Eigenleistungen oder die Hilfe von anderen, um die finanzielle Belastung zu senken. Dabei kann es jedoch zu Unfällen kommen: Ein Helfer stürzt von der Leiter oder verletzt sich bei der Arbeit mit schwerem Gerät. Die Folgen solcher Unfälle können gravierend sein. Deshalb brauchen Bauherren einen umfassenden Schutz.

Wer beim Bauen hilft – ob Nachbar, Verwandte oder Freunde – ist bei Arbeitsunfällen oder bei Unfällen auf dem Weg zur Baustelle grundsätzlich über die gesetzliche Bauhelferversicherung abgesichert. Dies gilt unabhängig davon, ob der Helfer bezahlt wird oder nicht, ob er nur einmal oder für längere Zeit mit anpackt. Der Bauherr ist verpflichtet, seine Helfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) anzumelden. Je nach Umfang der Arbeiten fallen dafür Beiträge an die Berufsgenossenschaft an. Auch wenn der Bauherr die Anmeldung vergisst, greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung für die Helfer – dem Bauherrn droht dann jedoch ein Bußgeld.

Der automatische Schutz gilt jedoch nicht für den Bauherren selbst und seinen Ehepartner. Sie gelten als Unternehmer. Sie können sich freiwillig gegen einen Zusatzbeitrag bei der BG Bau versichern oder aber eine private Bauhelfer-Unfallversicherung abschließen. Auch Familienangehörige sind nicht immer automatisch geschützt. Verletzt sich beispielsweise der Vater beim Entladen eines Lkw, so gilt die übliche Gefälligkeit innerhalb der Familie, für die der gesetzliche Schutz nicht greift.

Eine private Bauhelfer-Unfallversicherung deckt solche Fälle ab, sie kann auch für sämtliche Hilfskräfte abgeschlossen werden, um die Leistungen aus der gesetzlichen Bauhelfer-Unfallversicherung zu ergänzen. Sie bietet Geldleistungen bei dauerhaften, unfallbedingten Gesundheitsschäden in Form einer Einmalzahlung, einer lebenslangen Rente oder beidem. Weitere Leistungen können beispielsweise Tagegelder, Todesfallleistung und kosmetische Operationen sein. Anders als in der gesetzlichen Unfallversicherung spielt es dabei keine Rolle, ob der Versicherte nach seinem Unfall noch erwerbsfähig ist oder nicht. Die wichtigsten Leistungen aus der privaten Unfallversicherung gibt es zusätzlich zu den anderen Versicherungsleistungen.

Drei gute Gründe für unsere Bauhelfer-Un­fall­ver­si­che­rung:

  1. Rundum-Schutz für alle privaten Helfer
    Die VHV schützt Sie und alle privaten Bauhelfer, die Sie bei Ihrem Bauvorhaben unterstützen. So können Sie Ihr Projekt schnell und sicher umsetzen.
  2. Optimale Invaliditätsleistungen
    Falls einer Ihrer Helfer so schwer verletzt sein sollte, dass er invalide wird, zahlt die VHV. Unsere Invaliditätsleistungen sind genau auf Unfälle angepasst, die Laien auf dem Bau zustoßen.
  3. Unabhängige Zahlungen
    Die Bauhelfer-Unfallversicherung der VHV zahlt unabhängig von den Leistungen der Berufsgenossenschaft, bei der Sie alle Bauhelfer melden müssen.

5 | Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke

Auch bei einem unbebauten Grundstück ist der Eigentümer dafür verantwortlich, dass Dritte keinen Schaden nehmen. Verstößt er gegen die sogenannte Verkehrssicherungspflicht, haftet er für entstehende Schäden. Mit einer Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke lässt sich dieses Risiko abdecken. Sie greift beispielsweise dann, wenn der Eigentümer im Winter seiner Streupflicht nicht nachkommt, ein Passant auf dem glatten Gehweg stürzt und sich dabei verletzt. Oder wenn ein offensichtlich morscher Baum auf dem Grundstück in ein parkendes Auto kracht. Die Versicherung ist allerdings nur sinnvoll, wenn der Baubeginn noch nicht feststeht oder eine Bebauung nicht geplant ist.

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Diagnose: Fit für die Zukunft

Der Gesundheitsboom steckt an: Menschen, Märkte und Anleger

Trends sind am Puls der Zeit. Aber Megatrends sind der Herzschlag der Welt. Ihr Auftauchen
transformiert Gesellschaft und Wirtschaft – und die Möglichkeiten der Geldanlage.
Die Frage ist also nicht, ob man in Megatrends investieren sollte, sondern in welche. In die
Gesundheitsbranche zum Beispiel.

Die Geschichte der Medizin ist geprägt durch Innovationen, die das Gesundheitswesen immer schon revolutioniert haben. Um die Herausforderungen der Zukunft hinsichtlich des demografischen Wandels, Volkskrankheiten und des Pflegebedarfs zu meistern, muss die Gesundheitsbranche fit für die Zukunft gemacht werden. Hierzu sind Forschung, innovative Entwicklungen und Technologien, aber auch die Digitalisierung notwendiger denn je.

Damit könnte die Gesundheitsbranche zur Energiespritze für Ihr Portfolio werden.

Fakt:
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland liegen bei mehr als einer Milliarde Euro pro Tag. Mit einer Steigerung von jährlich 3,8 Prozent wuchs der Sektor in den letzten elf Jahren deutlich stärker als das Bruttoinlandsprodukt. ¹

¹ Quelle: https://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2018/berlin2018-hsk/article/965117/markt-checkgesundheitswirtschaft-sieht-rosige-zukunft.html, Juni 2018.

Das Gesundheitswesen: gute Aussichten in vielen Bereichen

Biotechnologie
Innovative Produkte werden mit Hilfe von Biomolekülen hergestellt.
Gesundheitsdienstleister
Krankenhäuser, Kliniken, Pflege- und Forschungsdienstleister arbeiten dank besserer Vernetzung effizienter denn je.
Medizinische Geräte
Der technische Fortschritt bietet Herstellern medizinischer Instrumente und Analysegeräte sowie Krankenhauszulieferern und IT-Dienstleistern neue Potenziale.
Pharmazie
Die Forschung eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung und den Vertrieb moderner
Medikamente.

Fondsportrait | Der BGF World Healthscience Fund – smarte Aktienauswahl dank profunder Branchenkenntnis

BlackRock Investmentteam aus Branchenexperten
Das Investmentteam des BGF World Healthscience Fund um die Fondsmanagerin Dr. Erin Xie, promovierte Biochemikerin und Investmentexpertin, vereint Branchenexpertise mit Standortvorteilen. Um bei Forschung und Entwicklung stets am Puls der Zeit zu sein, sitzt das Team in Boston/USA, dem Herzen der US-Gesundheitsindustrie. 

Das Anlageuniversum umfasst insgesamt rund 1.000 Werte aus den folgenden vier Segmenten der Gesundheitsbranche: Pharmazie; Biotechnologie; medizinische Geräte, sowie Gesundheitsdienstleister.

Xie und ihr Team wählen daraus mithilfe eines langfristig bewährten Stock-Picking-Ansatzes ca. 70 bis 120 Einzeltitel aus, die sie für besonders aussichtsreich halten. 

Aktuelle Positionierungsbeispiele
Der Fonds hat von seiner starken Titelselektion profitiert, insbesondere bei Beteiligungen an Telemedizinunternehmen wie TeleDoc, das im aktuellen Umfeld eine starke Nachfrage verzeichnet und auch zukünftig innovative Lösungen in der Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten bieten könnte.

Auch die Entscheidung gegen bestimmte Unternehmen gehört zum aktiven Management. So hat die Untergewichtung von Bayer einen positiven Beitrag geleistet: aufgrund ausstehender Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten um das Round-Up-Produkt von Monsanto war die Aktie zuletzt um 29% gefallen.  

Es gibt gute Gründe, um mit dem BGF – World Healthscience Fund in den Gesundheitssektor zu investieren 

  • Das Fondsmanagement Team: Expertenwissen aus erster Hand  
  • Die Fonds DNA: Stock-Picking mit globaler Expertise von BlackRock 
  • Bewährtes Konzept: Langjährig starker Trackrecord

Quelle: BlackRock, Datenstand: 31.03.2020. Referenzen zu den Namen einer Firma ist primär nur zu illustrativen Zwecken der Fondsstrategie und sollte nicht als Investmentrat verstanden werden. Meinungen und Prognosen können sich jederzeit ändern.

BlackRock Global Funds (BGF) – World Healthscience Fund
Der BGF – World Healthscience Fund legt weltweit in Aktienwerte (d. h. Anteile) von Unternehmen an, die in den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie, medizinische Geräte und Gesundheitsdienstleistungen tätig sind. Der Investmentprozess ist dabei stark auf die neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen und die Auswertung von Branchen- und Unternehmensanalysen fokussiert.

  • Der Fonds wird von einem Expertenteam aktiv verwaltet und hat das Ziel, auf die langfristigen strukturellen Gewinner der Branche zu setzen.
  • Der Fonds besteht aus i. d. R. 70–120 Titeln. So erhalten Sie diversifizierten Zugang zu Unternehmen, die vom Wachstum der Gesundheitsbranche profitieren könnten.
  • Auf Basis der durchgeführten Analysen wird die Titelselektion für ein globales Portfolio durchgeführt.

Quelle: BlackRock

Zahnpflege

Was hat ein Herzinfarkt mit richtiger Zahnpflege zu tun?

Es gibt viele mögliche Ursachen für einen Herzinfarkt. Selten denkt man dabei jedoch an mangelnde Zahnhygiene. Doch wussten Sie, dass für Herzinfarkte und viele andere schlimme Krankheiten der Auslöser häufig tatsächlich in unzureichender Mundhygiene und schlechten Zähnen liegt?

Welche Krankheiten können entstehen?

Die Bakterien im Mundraum können Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzmuskelentzündung
und Lungenentzündung auslösen.

Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, ist bei Menschen mit Parodontitis doppelt so hoch.

Nicht behandelte Parodontalerkrankungen können für Frauen schwerwiegende Folgen
haben: Sie können während einer Schwangerschaft zu Komplikationen führen.
Die Gefahr, eine Frühgeburt zu erleiden, steigt um das 7,5-fache.

Bei Männern können Erkrankungen im Mundraum unter anderem auch Impotenz
zur Folge haben.

Wie kann ich vorsorgen?

  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichende Bewegung
  • Kontrolle von Blutdruck und Cholesterinwerten
  • Zahnhygiene im Sinne einer täglichen und gründlichen Zahnpflege
  • bereits vor der Familiengründung ist ein Zahnarztbesuch ratsam
  • während der Schwangerschaft sollte man regelmäßig zur Vorsorge
    zum Zahnarzt gehen

Ergänzend zur täglichen Zahnhygiene empfiehlt sich für eine gründliche Entfernung
von Rückständen und Bakterien eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung.

Quelle: Hallesche

Cyber-Virus

Cyber-Virus

Viele sehen die „Cyber-Gefahr“ als das neue Risiko, dabei ist dieses bereits voll etabliert und die Cyber-Attacken und die Schadenhöhen nehmen drastisch zu.

Nicht nur große Unternehmen werden Opfer von Cyber-Kriminalität. Auch kleine Firmen sind vor Angriffen von außen nicht gefeit. Die Methoden der Betrüger werden immer ausgefeilter. Und treffen kann eine Attacke jeden – bereits ein Klick auf einen falschen Link oder E-Mail-Anhang kann folgenreich sein: Daten können geklaut oder Systeme lahmgelegt werden.
Selbst umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Internet Security-Software bieten keinen einhundertprozentig verlässlichen Schutz.

Folgende Cyber-Risiken könnten Sie treffen:  

– Datenverluste und -missbrauch
– Datenrechtsverletzungen
– Datendiebstahl 
– Urheberrechtsverletzungen
– Hackerangriffe
– Betriebsunterbrechungen infolge von IT-Ausfällen

Die Cyber-Versicherung bei HISCOX bietet Ihnen umfangreiche Service-Leistungen:

  • Cyber-Training: Fakten über Phishing, sichere Passwörter und sicheres
    Verhalten am Arbeitsplatz
  • Cyber-Krisenplan: Strukturiertes Cyber-Krisenmanagement, Bewertung einer Krisensituation, Hilfsmittel, Checklisten und Vorlagen.
  • Soforthilfe im Notfall: Krisenunterstützung durch Experten ggf. auch vor Ort inkl. Empfehlungen zu Sofortmaßnahmen, zur Schadenbegrenzung und Ursachenermittlung sowie Bewertung der bisherigen Maßnahmen.

Informieren Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne!

Quelle: HISCOX