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Zeckenalarm

Zeckenalarm!

Schutz vor Zeckenbissen – Unfall­versicherung zahlt im Ernstfall

Vor Zeckenbissen sollten Sie sich schützen. Falls Sie doch einmal Opfer eines Zeckenbisses werden, hilft eine Unfall­versicherung dabei, die finanziellen Folgen langwieriger und kostspieliger Behandlungen abzusichern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt zudem vor dem Supergau Berufsunfähigkeit. Bereits 2013 war ein Rekordjahr – so viele Zecken wie noch nie zuvor. Eine Marke, die in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit geknackt wird. Experten warnen schon jetzt vor den kleinen Krankheitsüberträgern. Aufgrund des milden Winters wird mit vielen Bissen gerechnet, die leider nicht selten schwere Langzeitfolgen nach sich ziehen.

Bei jedem Spaziergang im Freien geht die Angst mit – meist ist es aber gar nicht die Angst vor der Zecke selbst, sondern die Angst, sich mit einem der gefährlichen Erreger zu infizieren. Erst einmal ist ein Zeckenbiss völlig harmlos. Wird die Zecke schnell entdeckt und komplett entfernt, heilt die Wunde meist schnell. Trägt die Zecke aber einen Krankheitserreger in sich, kann es ernst werden.

Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Myelitis – diese Begriffe sind seit einigen Jahren in aller Munde und stehen für Angst und Schrecken. Was aber wirklich dahinter steckt, wie man sich am besten schützt und welcher Leidensweg Infizierten bevorsteht, ist den wenigsten klar. Sicher ist, dass man sich nicht gegen jede der Krankheiten zuverlässig schützen kann.

Wird der Zeckenbiss nicht frühzeitig erkannt, können schwere Langzeitfolgen nicht mehr abgewendet werden – die Schäden sind dann meist nicht nur gesundheitlicher, sondern oft auch finanzieller Natur. Wer sich mit einer der übertragbaren Krankheiten angesteckt hat, muss mit langwierigen und kostspieligen Behandlungen rechnen, die nicht immer Erfolg versprechen. Im schlimmsten Fall droht die Invalidität und damit verbunden die Berufs- oder sogar Erwerbsunfähigkeit.

Wussten Sie, dass jährlich etwa 100.000 Menschen an Borreliose erkranken – Tendenz steigend

Zeckenbisse und ihre gefährlichen Langzeitfolgen

Zwei der durch Zecken übertragbaren Krankheiten sind besonders gefährlich und Fälle dieser Erkrankungen häufen sich von Jahr zu Jahr.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
FSME ist eine zurecht gefürchtete Viruserkrankung. Das Virus befindet sich im Speichel der Zecke und gelangt so sofort in die Blutbahn des Opfers. Von dort aus greift das Virus das zentrale Nervensystem an und richtet großen Schaden an. Hirnhautentzündung (Meningitis) und im schlimmsten Fall Hirnentzündung (Enzephalitis) sind die Folgen einer Infektion. Die Behandlung kann, sobald sie diagnostiziert wird, nur symptomatisch erfolgen, das Virus selbst lässt sich nicht bekämpfen. Völlige Heilung ist nicht ausgeschlossen, Folgeschäden sind aber der häufigere Fall und es ist sogar möglich, dass die Krankheit zum Tod führt.

Wer sich im Frühling und im fortgeschrittenen Sommer sicher vor der Erkrankung wähnt, irrt – anders als der Name sagt, beschränkt sich das Risiko nicht auf den Frühsommer. FSME ist temperaturabhängig auch von März bis Oktober eine ernst zu nehmende Gefahr, die im Grünen lauert. Einen sinnvollen Schutz gegen dieses Virus leistet eine Impfung. Besonders Kinder und ältere Menschen sollten diese Leistung beim Arzt in Anspruch nehmen, denn das Immunsystem kann sich kaum gegen den Erreger zur Wehr setzten.

Borreliose – das Chamäleon unter den Krankheiten
Noch häufiger als FSME tritt in Deutschland in den letzten Jahren Borreliose auf: eine tückische Erkrankung mit unspezifischem Krankheitsbild. Borreliose kann sich sehr unterschiedlich äußern und wird daher oft mit anderen Krankheiten verwechselt. Die Krankheit ist eine bakterielle Infektion, deren Erreger im Darm der Zecke sitzt. Erst nach Stunden ist der gefährliche Erreger im Blutkreislauf angelangt und kann sich dort schleichend ausbreiten. Oft zeigen sich erste Spuren einer Infektion, wenn sich eine rote Stelle um den Einstich abzeichnet – diese Verfärbung kann jedoch auch an anderer Stelle auftreten, was ihr den Namen Wanderröte beschert.

Auf lange Zeit können Kopfschmerzen, Fieber, Grippesymptome, Hirnhaut- und Nervenentzündungen, Herzbeschwerden und sogar Lähmungen und chronische Gelenksentzündungen auf Borreliose hindeuten. Möglicherweise kommt es aber erst Jahre nach dem Zeckenbiss zur Erkrankung und der Zusammenhang wird nicht mehr erkannt. Gegen den Borrelioseerreger gibt es keine Möglichkeit einer Impfung. Je früher eine Infektion erkannt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten einer Behandlung mit Antibiotika – Heilung ist aber auch hier kein Versprechen.

Die beste Versicherung für Ihre Gesundheit – so schützen Sie sich vor Zeckenbissen

Die meist schwierigen und keineswegs Erfolg garantierenden Behandlungen machen deutlich, wie wichtig es ist, sich vor Bissen der hartnäckigen Tiere zu schützen. Anders als ein Mückenstich, der erst unangenehm ist, dann aber verschwindet, haben Opfer von Zeckenbissen oft ein Leben lang unter den Folgen zu leiden. Neben der Impfung gegen FSME gibt es einiges, was Sie tun können, um unbeschwert die Zeit im Grünen zu genießen:

  • Lange Kleidung ist ein Muss, wenn Sie durch Büsche und hohe Gräser gehen. Im Idealfall stecken Sie die Hosenbeine in die Socken, um den ungeliebten Krabbeltieren jeden Eingang zu Ihrer Haut zu versperren.
  • Unbedeckte Haut können Sie mit Sprays und Cremes schützen, die Zecken fernhalten.
  • Helle Kleidung erlaubt es, dass Sie Zecken schneller entdecken und frühzeitig entfernen.
  • Entfernen Sie eine Zecke immer umgehend und vollständig. Die Bissstelle sollte sofort desinfiziert werden.
  • Suchen Sie Ihren Körper nach der Zeit im Freien immer gründlich ab. Zecken sitzen gerne in den Kniekehlen, unter den Achseln und an anderen weichen Stellen. Tauschen Sie die Kleidung, wenn Sie wieder im geschlossenen Raum sind.

Wussten Sie, dass es medizinisch korrekt Zeckenstich und nicht Zeckenbiss heißt?

Zeckenbisse – Schützen Sie sich mit Unfall­versicherung und Berufs­unfähig­keits­versicherung

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann niemand ausschließen, doch einmal Opfer eines Zeckenbisses zu werden. Aber was geschieht, wenn es passiert ist? Wer kommt für die Kosten auf, die der schwere Krankheitsverlauf mit sich bringt? Und was ist, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können?

Im Fall der Fälle ist es gut, sich auf seine Versicherung verlassen zu können. Bei der Frage nach der Versicherung stellt sich zuerst aber eine andere: Ist ein Zeckenbiss ein Unfall oder eine Krankheit? Der klassischen Definition nach ist ein Zeckenbiss kein Unfall, so dass bis vor einigen Jahren der Zeckenbiss – anders als ein Wespenstich – keine versicherte Unfallsituation darstellte. Geld gab es in diesem Fall nicht von der Unfall­versicherung. Viele Versicherer haben hierauf jedoch reagiert und schließen mittlerweile dieses Risiko über den „erweiterten Unfallbegriff“ mit ein. Krankheitsverläufe wie Borreliose und FSME werden mittlerweile als Unfallfolge anerkannt.

Wer jetzt eine private Unfall­versicherung abschließt, kann sich sicher sein, im schlimmsten Fall nicht auf sich gestellt zu sein. Für jeden, der eine ältere Police hat, gilt : Erkundigen Sie sich nach Ihren Versicherungs­bedingungen – alte Verträge können zu Ihren Gunsten umgestellt werden. Mit der privaten Unfall­versicherung der Hannoverschen z.B. sind Sie optimal auch bei einem Zeckenbiss und dessen Folgen abgesichert .

Zurecht fragen sich jetzt viele, ob dieser Fall nicht auch in die Zuständigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung fällt. Richtig – derjenige, der sich mit einer BU abgesichert hat, hat richtig gehandelt. Wer aufgrund eines Zeckenbisses nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, kann sich auf monatliche Rentenzahlungen verlassen. Neben den gesundheitlichen Konsequenzen bleibt Opfern dann erspart, den finanziellen Ruin zu befürchten.

Der Punkt ist jedoch, dass nicht jeder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann. Gerade diese ausgenommenen Personen – Rentner und junge Schüler – stellen aber eine Risikogruppe für zeckenübertragene Krankheiten dar. Gut, dass auch alte und junge Menschen mit der privaten Unfall­versicherung geschützt sind.

Quelle: Hannoversche Lebensversicherung

Surfen

Surfen! Aber bitte mit Rechtsschutz! Online-Schutz ist Familiensache!

Ob Ihre Tochter Musik herunterlädt, Sie per Handy die Miete überweisen oder Ihr Sohn virtuelle Welten erobert: Die Online-Aktivitäten Ihrer Familie sind so unterschiedlich wie jedes Familienmitglied selbst.

Beschützen Sie Ihre Lieben auch im Netz!
Ein falscher Klick ist schnell passiert. Gut, wenn Sie sich dann auf den richtigen Schutz verlassen können! ARAG web@ktiv® schützt Sie vor den Kosten eines Rechtsstreits, der online entsteht. Zum Beispiel bei Einkauf im FakeShop, Missbrauch der Identität oder Cybermobbing!

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Das Internet ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens.
Schützen Sie sich auch vor den Bedrohungen und lassen Sie sich nicht ärgern!

  • Unterstützung bei der Löschung von reputationsschädigenden Inhalten
  • Schadenersatz- und Unterlassungs-Rechtsschutz bei Cybermobbing
  • Schadenersatz-Rechtsschutz bei Identitätsmissbrauch und Missbrauch
    von Zahlungsmitteln
  • Straf-Rechtsschutz zur Verteidigung (z. B. bei Vorwurf der Beleidigung
    oder von Urheberrechtsverletzungen)
  • Rechtsschutz bei privaten Urheberrechtsverstößen
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht (z. B. bei Streitigkeiten mit
    einem Online-Händler)
  • Ersatz des Vermögensschadens bei Identitätsmissbrauch, Datenbeschädigung
    und Online-Shopping (3.000 € je Fall, 10.000 € je Kalenderjahr)
  • Beratungs-Rechtsschutz für die Erstellung eines digitalen Nachlasses
    (1 Mal à 500 € je Vertragsdauer)
  • Elektronik-Schutz für PC, Notebook, Konsole, Tablet, Peripherie und Handys
  • Uvm.

Quelle: ARAG SE

Hausbau

Die 5 wichtigsten Versicherungen für Bauherren

Angesichts niedriger Zinsen entschließen sich wieder mehr Deutsche zum Bau eines Eigenheims. Noch ehe der erste Stein gesetzt ist, sollten sich private Bauherren um ihren Versicherungsschutz kümmern, um im Schadenfall nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Wir stellen die fünf wichtigsten Policen vor.

Wer ein Haus bauen möchte, braucht nicht nur eine gesicherte Finanzierung. Er benötigt auch einen guten Versicherungsschutz. „Bauherren müssen schon vor dem ersten Spatenstich ausreichend abgesichert sein. Sonst kann der Traum vom Eigenheim schnell im Albtraum enden“, sagt Verischerungsexperte Mathias Zunk. Denn während der Bauphase kann einiges schiefgehen. Und ohne Schutz können Schäden die Bauherren finanziell ruinieren.

1 | Bauherrenhaftpflichtversicherung

Für die Sicherheit auf der Baustelle ist stets der Bauherr verantwortlich, selbst wenn Fremdfirmen das Eigenheim errichten. Der Bauherr haftet für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bau entstehen. Und Risiken gibt es viele: Das Gerüst kann umstürzen und das Nachbarhaus beschädigen, spielende Kinder können in die Baugrube fallen oder herabfallende Teile Passanten verletzen und parkende Autos beschädigen.

Vor solchen Gefahren schützt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Sie sollte bereits vor dem ersten Spatenstich abgeschlossen werden. Der Versicherungsschutz gilt bis zur Abnahme des Gebäudes, die Kosten richten sich nach der Bausumme. Die Deckungssumme – das ist der Wert, bis zu dem der Versicherer Schäden maximal übernimmt – sollte ausreichend sein.

Drei gute Gründe für unsere Bau­her­ren­haft­pflicht­ver­si­che­rung:

  1. Optimaler Schutz für Sie und Ihre Helfer
    Wir versichern Sie als privaten Bauherrn und sämtliche anderen mit den Bauarbeiten beschäftigten Personen. Sie brauchen sich um die Missgeschicke anderer also keine Sorgen mehr zu machen.
  2. Wir sind auch rechtlich auf Ihrer Seite
    Die VHV prüft die Berechtigung und die Höhe von Schadenersatzforderungen. Unberechtigte Forderungen werden abgewehrt. Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht.
  3. Sicher an der Maschine
    Entsteht ein Schaden durch Baumaschinen, ist auch das kein Problem. Die VHV leistet bei Schäden durch eine berechtigte Verwendung von Nutzmaschinen und selbst fahrenden Arbeitsmaschinen.

2 | Feuer-Rohbau-Versicherung/Wohngebäudeversicherung

Während der Bauphase können Brände, Blitzschlag oder Explosionen die Arbeit von Wochen oder Monaten zunichtemachen. Diese Schäden deckt eine Feuer-Rohbau-Versicherung ab. Viele Banken bestehen auf dem Abschluss einer solchen Versicherung und vergeben andernfalls keinen Kredit. Kleiner Tipp: Schon vor dem ersten Spatenstich können Bauherren eine Wohngebäudeversicherung abschließen, in der die Feuer-Rohbau-Versicherung eingeschlossen ist.

Drei gute Gründe für unsere Feuerrohbau­ver­si­che­rung:

  1. Keine Angst vor Bränden
    Widmen Sie sich ohne Sorgen Ihrem Projekt, denn die Feuerrohbauversicherung kommt für alle Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion auf.
  2. Schutz bis zum Schluss
    Bis zum Ende Ihres Bauvorhabens stehen wir von der VHV Ihnen zur Seite. Der Versicherungsschutz endet erst mit kompletter Fertigstellung des Hauses.
  3. Inklusive gelagerter Baustoffe
    Wenn Baustoffe zu Schaden kommen, kann Ihr Bauvorhaben schnell ins Wanken geraten. Deshalb kommt die VHV auch für die Stoffe auf, die bei einem Brand beschädigt werden.

3 | Bauleistungsversicherung

Auf einer Baustelle läuft nicht immer alles nach Plan. Naturgefahren wie Sturm und Hochwasser können das halbfertige Gebäude beschädigen. Oder Unbekannte zertrümmern Installationen und verwandeln den halbfertigen Bau in eine Ruine.

In solchen Fällen hilft eine Bauleistungsversicherung. Sie ersetzt unvorhersehbare Schäden, die durch Unwetter und Vandalismus entstehen – oder fahrlässiges Handeln von Bauarbeitern, wenn diese etwa bei Fassadenarbeiten eine Fensterscheibe zertrümmern. Der Versicherungsschutz umfasst alle Bauleistungen, Baustoffe und Bauteile für den Roh-, Aus- und Umbau. Auch Schäden durch den Diebstahl von fest eingebautem Material können mit abgedeckt werden.

Der Versicherungsschutz besteht während der gesamten Bauzeit, jedoch in der Regel nicht länger als 12 oder 24 Monate. Die Höhe des Versicherungsbeitrags hängt von der Bausumme ab. Zudem wird in der Regel ein Selbstbehalt vereinbart.

Drei gute Gründe für unsere Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung:

  1. Schutz für alle Leistungen am Neubau
    Wir versichern grundsätzlich alle Bauleistungen rund um Ihren Neubau. So müssen Sie keine Angst vor unvorhergesehenen Beschädigungen und Zerstörungen haben.
  2. Wir sichern Sie gegen Vandalismus ab
    Wenn zum Beispiel kurz vor Fertigstellung Ihres Hauses Fremde in den Bau eindringen und die bereits installierten Leitungen beschädigen, sind Sie mit der VHV Bauleistungsversicherung auf der sicheren Seite.
  3. Keine Angst vor ungewöhnlicher Witterung
    Die VHV ersetzt Ihnen Schäden, die durch Naturgewalt entstehen – zum Beispiel, wenn ein Orkan den Dachstuhl aus der Verankerung reißt oder ein Unwetter mit Hagel den Keller überflutet.

4 | Bauhelfer-Unfallversicherung

Hausbau ist eine teure Angelegenheit. Viele Bauherren setzen deshalb auf Eigenleistungen oder die Hilfe von anderen, um die finanzielle Belastung zu senken. Dabei kann es jedoch zu Unfällen kommen: Ein Helfer stürzt von der Leiter oder verletzt sich bei der Arbeit mit schwerem Gerät. Die Folgen solcher Unfälle können gravierend sein. Deshalb brauchen Bauherren einen umfassenden Schutz.

Wer beim Bauen hilft – ob Nachbar, Verwandte oder Freunde – ist bei Arbeitsunfällen oder bei Unfällen auf dem Weg zur Baustelle grundsätzlich über die gesetzliche Bauhelferversicherung abgesichert. Dies gilt unabhängig davon, ob der Helfer bezahlt wird oder nicht, ob er nur einmal oder für längere Zeit mit anpackt. Der Bauherr ist verpflichtet, seine Helfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) anzumelden. Je nach Umfang der Arbeiten fallen dafür Beiträge an die Berufsgenossenschaft an. Auch wenn der Bauherr die Anmeldung vergisst, greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung für die Helfer – dem Bauherrn droht dann jedoch ein Bußgeld.

Der automatische Schutz gilt jedoch nicht für den Bauherren selbst und seinen Ehepartner. Sie gelten als Unternehmer. Sie können sich freiwillig gegen einen Zusatzbeitrag bei der BG Bau versichern oder aber eine private Bauhelfer-Unfallversicherung abschließen. Auch Familienangehörige sind nicht immer automatisch geschützt. Verletzt sich beispielsweise der Vater beim Entladen eines Lkw, so gilt die übliche Gefälligkeit innerhalb der Familie, für die der gesetzliche Schutz nicht greift.

Eine private Bauhelfer-Unfallversicherung deckt solche Fälle ab, sie kann auch für sämtliche Hilfskräfte abgeschlossen werden, um die Leistungen aus der gesetzlichen Bauhelfer-Unfallversicherung zu ergänzen. Sie bietet Geldleistungen bei dauerhaften, unfallbedingten Gesundheitsschäden in Form einer Einmalzahlung, einer lebenslangen Rente oder beidem. Weitere Leistungen können beispielsweise Tagegelder, Todesfallleistung und kosmetische Operationen sein. Anders als in der gesetzlichen Unfallversicherung spielt es dabei keine Rolle, ob der Versicherte nach seinem Unfall noch erwerbsfähig ist oder nicht. Die wichtigsten Leistungen aus der privaten Unfallversicherung gibt es zusätzlich zu den anderen Versicherungsleistungen.

Drei gute Gründe für unsere Bauhelfer-Un­fall­ver­si­che­rung:

  1. Rundum-Schutz für alle privaten Helfer
    Die VHV schützt Sie und alle privaten Bauhelfer, die Sie bei Ihrem Bauvorhaben unterstützen. So können Sie Ihr Projekt schnell und sicher umsetzen.
  2. Optimale Invaliditätsleistungen
    Falls einer Ihrer Helfer so schwer verletzt sein sollte, dass er invalide wird, zahlt die VHV. Unsere Invaliditätsleistungen sind genau auf Unfälle angepasst, die Laien auf dem Bau zustoßen.
  3. Unabhängige Zahlungen
    Die Bauhelfer-Unfallversicherung der VHV zahlt unabhängig von den Leistungen der Berufsgenossenschaft, bei der Sie alle Bauhelfer melden müssen.

5 | Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke

Auch bei einem unbebauten Grundstück ist der Eigentümer dafür verantwortlich, dass Dritte keinen Schaden nehmen. Verstößt er gegen die sogenannte Verkehrssicherungspflicht, haftet er für entstehende Schäden. Mit einer Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke lässt sich dieses Risiko abdecken. Sie greift beispielsweise dann, wenn der Eigentümer im Winter seiner Streupflicht nicht nachkommt, ein Passant auf dem glatten Gehweg stürzt und sich dabei verletzt. Oder wenn ein offensichtlich morscher Baum auf dem Grundstück in ein parkendes Auto kracht. Die Versicherung ist allerdings nur sinnvoll, wenn der Baubeginn noch nicht feststeht oder eine Bebauung nicht geplant ist.

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Besondere Umstände erfordern besondere Vorgehensweisen. Auch in schwierigen Zeiten sind wir für Sie da!

Liebe Kunden,

die weltweite Ausbreitung des Coronavirus trifft uns alle hart. Jeder einzelne von uns
spürt die daraus resultierenden Folgen, wie beispielsweise die eingeschränkten Kontakt-
und Bewegungsmöglichkeiten.

Das hat auch Einfluss auf unsere Kommunikation. Als Alternative zu persönlichen Terminen
bei uns im Büro, bieten wir Ihnen ab sofort auch die Möglichkeit einer Videokonferenz.
Damit stehen wir Ihnen und Ihren Lieben weiterhin mit unserer Beratungskompetenz zur Seite und unterstützen Sie bei Ihrem Bedarf, Ihren Fragen oder der schnellen Regulierung
von Schadensfällen.

Nutzen Sie diese Möglichkeiten und kommen Sie gerne auf uns zu.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf Sich auf!

Beste Grüße,
Ihr Team vom Maklerkontor Crailsheim

Kamera

Überwachung am eigenen Haus: Was ist eigentlich erlaubt?

Angst vor einem Wohnungseinbruch, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Vandalismus sind für viele Besitzer Anlass, eine Überwachungskamera am und im Haus zu installieren, um zu kontrollieren wer ein- und ausgeht. Doch auch hier gibt es Regeln, wann eine Kamera montiert werden darf und wann nicht.

Darf ich an meinem Haus eine Überwachungskamera anbringen?
Ja, grundsätzlich ist das erlaubt. Allerdings darf die Kamera nur die eigene Wohnung bzw. das eigene Grundstück zeigen. Selbst die mit dem Nachbarn gemeinsam genutzten Zugangswege darfst Du nicht beobachten. Sonst verletzt Du das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches besagt, dass Personen ein Recht darauf haben, selbst zu bestimmen, welche Informationen wann und wie über sie veröffentlicht werden. Ausnahmsweise ist die Videoüberwachung außerhalb des eigenen Grundstücks aber gerechtfertigt: Zum Beispiel, wenn Du wiederholt Opfer von Straftaten geworden bist und deshalb auch einen kurzen Abschnitt des Gehweges überwachen möchtest. Zudem sind Kameras zulässig, die erst beim Klingeln eingeschaltet werden und daher nicht dauerhaft filmen.

Darf ich eine Kamera-Attrappe aufhängen, um Diebe von einem Einbruch abzuhalten?
Auch hier gilt: Solange Du nur dein eigenes Grundstück „filmst“, kannst Du eine Attrappe anbringen. Denn Attrappen können bei fremden Personen ebenfalls den Eindruck hervorrufen, dass sie tatsächlich beobachtet werden. Das erzeuge, nach der Ansicht einiger Gerichte, ebenso wie bei echten Kameras einen sogenannten Überwachungsdruck und sei damit unzulässig.

Müssen Personen auf die Kamera hingewiesen werden?
Es ist am besten, wenn Du alle betroffenen Personen, die Deinen überwachten Bereich betreten könnten, auf die Videoüberwachung, etwa durch ein sichtbares Schild, hinweist. Andernfalls liegt eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts vor.

Videoüberwachung am oder im Mietshaus, ist das zulässig?
Sollen Kameras in einem Mietshaus die Außenanlagen oder Hausflure und Aufzüge überwachen, benötigt der Vermieter die Zustimmung aller Mieter. Als Vermieter lässt Du
dir die Einverständniserklärungen Deiner Mieter am besten alle schriftlich geben. Wenn hingegen nicht alle Mieter mit der Installation von Überwachungskameras einverstanden sind, wird es schwer. Das Argument „vorbeugender Schutz“ zieht hier nicht. Auch hier müsstest Du als Grund schwerwiegende Straftaten vortragen können, zum Beispiel mehrere Einbrüche in der Vergangenheit.

Mit welcher Strafe muss ich bei unzulässiger Überwachung rechnen?
Zu Unrecht aufgezeichnete Personen können nicht nur die Löschung der Aufnahmen verlangen, sondern in drastischen Fällen auch Schmerzensgeld und Schadenersatz einklagen. So ein drastischer Fall könnte etwa dann vorliegen, wenn Du deinen Nachbarn nackt im Garten gefilmt hast. Auch könnte ein Bußgeld seitens der Behörden drohen, verbunden mit der Aufforderung, die teure Überwachungskamera zu entfernen.

Die Originalversion dieses Beitrags finden Sie unter www.qthority.com.

Angst vor einem Wohnungseinbruch, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Vandalismus sind für viele Besitzer Anlass, eine Überwachungskamera am und im Haus zu installieren, um zu kontrollieren wer ein- und ausgeht. Doch auch hier gibt es Regeln, wann eine Kamera montiert werden darf und wann nicht.

Quelle: Qthority GmbH & Co. KG

Corona

Corona-Infektion: Wie man sich richtig verhält und wer die Kosten trägt

Covid-19 ist nun endgültig in Deutschland angekommen. Wie sollte man sich im Verdachtsfall verhalten – und wer trägt die Kosten? Der Verband der privaten Krankenversicherung
(PKV-Verband) hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Die Zahl der durch das neuartige Coronavirus an „Covid-19“ Erkrankten in Deutschland
steigt täglich, das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit
der Bevölkerung in Deutschland mittlerweile als “hoch” ein.

Alle sind aufgerufen, zu einer Eindämmung der Krankheit beizutragen. Dafür haben die
Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer am 16. März 2020 Leitlinien
zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich vereinbart.

Wenn eine Ausbreitung der Krankheit nicht vermeidbar ist, so muss sie doch verlangsamt
werden. Nur so können wir Risikogruppen wie Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.

Verhaltensregeln zum Schutz vor und bei Verdacht auf Covid-19
Sie können sich selbst und Ihre Mitmenschen vor dem Coronavirus schützen bzw. eine
Ansteckungsgefahr deutlich verringern. Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Arbeiten Sie im Homeoffice.
  • Treffen Sie sich nicht in Gruppen.
  • Halten Sie ausreichend Abstand von ein bis zwei Metern zu anderen Menschen.
    Reichen Sie ihnen nicht die Hand.
  • Halten Sie die eigenen Hände vom Gesicht fern.
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände mindestens 20 Sekunden lang mit Seife,
    vor allem, wenn sie nach Hause kommen.
  • Niesen oder husten Sie nicht in die Hände, sondern in die Armbeuge oder
    ein Taschentuch.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) bieten hierzu eine Übersicht zum Herunterladen an.

Woran erkennen Sie eine Infektion mit dem Coronavirus?
Wichtig ist es, eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Krankheitszeichen sind Fieber und
Husten, manchmal auch Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen. Zudem leiden manche Betroffene an Übelkeit und Durchfall. Bei schwerem Krankheitsverlauf sind größere Atemprobleme und eine Lungenentzündung möglich.

Zeigen Sie Symptome und besteht die Möglichkeit, dass Sie in den letzten 14 Tagen
Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  • Vermeiden Sie noch mehr den Kontakt zu anderen Personen und bleiben Sie zu Hause. Bitten Sie ihre Familie oder jemandem aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft, für Sie einzukaufen.
  • Gehen Sie nicht in eine ärztliche Praxis, sondern rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Dann können Sie das weitere Vorgehen besprechen. Ein Test kann unter Anleitung auch zu Hause erfolgen.

Rufen Sie außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst ✆ 116117.
Die Telefonnummer gilt bundesweit.
Ärzte, Kliniken und Labore sind übrigens verpflichtet, begründete Verdachtsfälle zu melden.

Test auf Coronavirus: Kostenübernahme durch PKV
Veranlasst Ihr Arzt einen Test auf das Coronavirus, wird es als medizinisch notwendige Diagnostik angesehen. Damit wird die Testung zum Versicherungsfall und die private Krankenversicherung (PKV) erstattet grundsätzlich die anfallenden Kosten.

Darunter fallen auch die Laborkosten sowie Kosten für Probe- und Verpackungen sowie das Testmittel an. Ob das Testergebnis positiv oder negativ ausfällt, spielt für die Kostenübernahme durch die PKV keine Rolle.

Was leistet die private Krankenversicherung bei einer bestätigten Corona-Erkrankung?
Bestätigt sich der Verdacht einer Virus-Infektion, sind die weiteren stationären und/oder ambulanten Behandlungen vom Versicherungsschutz erfasst – sofern diese medizinisch notwendig sind. Coronapatienten mit einer leichten Covid-19-Erkrankung können nach den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts ambulant versorgt werden. Privat Versicherte können dabei auch telemedizinische Angebote wie etwa eine Videokonsultation entsprechend der GOÄ in Anspruch nehmen.

Lohnfortzahlung, Krankentagegeld oder Entschädigung bei Quarantäne
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten im Krankheitsfall eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Wie verhält es sich aber bei einer Quarantäne? Auch in diesem Fall müssen
Sie sich grundsätzlich keine Gedanken über einen Einkommensverlust machen. Sind Sie infolge einer Coronavirus-Infektion erkrankt und etwa in häuslicher Quarantäne, zahlt Ihr Arbeitgeber wie üblich bis zu sechs Wochen den Lohn weiter.

Spricht die zuständige Behörde wie das Gesundheitsamt eine Quarantäne oder ein berufliches Tätigkeitsverbot für Sie aus, erhalten Sie eine Entschädigung nach Paragraph 56 Infektionsschutzgesetz. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen diese – wie bisher Ihren Lohn – aus, bekommt sie aber von der zuständigen Behörde erstattet.

Für Selbstständige gibt es keine Lohnfortzahlung. Sie können für den Krankheitsfall eine Krankentagegeldversicherung abschließen, um sich gegen den Verdienstausfall zu schützen. Erkranken Sie an Covid-19 und stehen unter Quarantäne, ist dies ein Versicherungsfall und Ihre Krankentagegeldversicherung zahlt Ihnen pro Tag den vereinbarten Betrag aus. Gehen Sie von sich aus vorsorglich in Quarantäne, haben Sie keinen Anspruch auf Leistungen. Ordnet hingegen die zuständige Behörde wie das Gesundheitsamt eine vorsorgliche Quarantäne an,
so haben Sie gegebenenfalls Anspruch auf Entschädigung nach Paragraph 56 Infektionsschutzgesetz. Hierfür sollten Sie sich an die zuständige Behörde wenden.

Quelle: 18.03.20 – cash-online