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Vision Microfinance

Was ist Mikrofinanz?

Mikrofinanz ist ein Überbegriff für finanzielle Basisdienstleistungen wie Kredite, Sparbücher oder Versicherungen für einkommensschwache Menschen. Solche Investments mit sozialer Wirkung (Social Impact Investing) eröffnen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern die Chance, ihre eigenen Lebensumstände und die ihrer Familien nachhaltig zu verbessern. Damit ist Mikrofinanz ein Beitrag dazu, vielen Menschen auf der ganzen Welt bessere Startchancen zu ermöglichen, nachhaltig und über Generationen hinweg.

Warum Mikrofinanz?

Gut zwei Drittel der Weltbevölkerung sind von Finanzdienstleistungen ausgeschlossen. Einkommensschwache Menschen verfügen meist über keinerlei Sicherheiten und haben somit auch keine Chance, einen Kredit aufzunehmen, Geld anzusparen oder für die Zukunft vorzusorgen.

Der Kauf eines kleinen Stücks Land, einer simplen Nähmaschine oder eines Marktstandes würde vielen Menschen helfen, ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen, um sich so eine Existenz zu sichern. Den einzigen Zugang zu Geld bieten oft nur lokale Geldanbieter, sogenannte »Kredithaie«, die Wucherzinsen von bis zu mehreren 100 Prozent im Monat verrechnen. Genau hier setzt Mikrofinanz an. Durch einen geregelten Geldzugang ermöglicht Mikrofinanz Kleinstkreditnehmern/innen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Soziale Wirkung auf Mikrounternehmer

–> Chance auf eine bessere Zukunft
Kleinstunternehmer/innen können dank Mikrokrediten ihre unternehmerischen
Ideen verwirklichen.
–> Geregelter Zugang zu Geld
Vision Microfinance ermöglicht über Mikrofinanzinstitute Kleinstunternehmern/innen
ohne Eigenkapital oder herkömmlichen Sicherheiten einen geregelten Zugang zu Geld.
–> Geschäftspartner auf Augenhöhe
Kleinstkreditnehmer/innen sind keine »Bittsteller«, sondern gleichwertige Geschäftspartner,
die mittels Mikrokrediten ihre unternehmerischen Ideen umsetzen können.
–> Verbesserter Lebensstandard
Das (Zusatz-)Einkommen durch Mikrokredite wird üblicherweise als erstes für eine
bessere Ernährung verwendet, die sich positiv auf die Gesundheit der gesamten Familie
auswirkt. Darüber hinaus kann medizinische Versorgung in Anspruch genommen werden.
–> Zugang zu Bildung
Familien können es sich leisten, ihren Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.
Damit eröffnen sie ihnen neue Zukunftsperspektiven.

Stärkung der gesellschaftlichen Stellung von Frauen
Ein Großteil der Mikrokredite wird an Frauen vergeben. Dies fördert das Selbstbewusstsein der Frauen und ermöglicht ihnen eine zunehmende finanzielle Unabhängigkeit. Mikrokredite tragen viel zur lokalen, regionalen und globalen Produktivitäts- und Profitabilitätssteigerung bei und sind somit ein wertvolles Instrument für den wirtschaftlichen Aufschwung in Entwicklungsländern.

Fazit
Mikrofinanz verbessert die lokale Entwicklung sinnvoll und beeinflusst ganze Volkswirtschaften. Investitionen in Mikrofinanz verändern die Welt.

Wie kann ich mich als Investor beteiligen?

SOCIAL IMPACT INVESTING BY C-QUADRAT
C-Quadrat folgte dem Aufruf der UNO zum »Internationalen Jahr der Mikrokredite« und eröffnete bereits 2006 mit Vision Microfinance einen der ersten Mikrofinanzfonds im deutschsprachigen Raum. Damit zählt C-Quadrat zu den führenden bankenunabhängigen Asset Management Gesellschaften in dieser Region, die auf Auswahl, Analyse und Management im Bereich Social Impact Investing spezialisiert sind.
Bis heute haben zwei Mikrofinanzfonds unter der Marke Vision Microfinance über 1,66 Mrd. US-Dollar an 296 verschiedene Mikrofinanzinstitute in über 66 Ländern der Welt in Form von 1.069 Darlehen vergeben.

Quelle: C-QUADRAT Asset Management GmbH 

Fondsportrait | Dual Return Fund – Vision Microfinance

Der Fonds Dual Return Fund – Vision Microfinance enthält laut der Rating-Agentur Scope überwiegend festverzinsliche Anlagen, meist in der Form von direkten Darlehen an Mikrofinanzinstituten (MFIs) in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die MFIs sind dadurch in der Lage, Mikrokredite (in der Höhe von etwa 50 bis 5.000 Euro) an einkommensschwache Menschen zu verbergen. Dieses Startkapital unterstützt Kleinstunternehmer beim Auf- oder Ausbau ihre Kleingewerbes.

Nachhaltig investieren – Mikrofinanz ermöglicht Kleinunternehmern/innen einen nachhaltigen Zugang zu Finanzdienstleistungen, um sich eine Existenz und somit eine Zukunft mit guten Perspektiven aufzubauen. Gelder werden in Form von Kleinkrediten von Mikrofinanzinstituten (MFIs) an Menschen vergeben, die vom traditionellen Finanzsektor ausgeschlossen sind. Eine strenge Überprüfung der Mikrofinanzinstitute vor Ort soll sicherstellen, dass die sozialen Ziele und Vorgaben nachhaltig erfüllt werden.

Gutes tun – Der Fonds investiert vorwiegend in festverzinsliche Anlagen von sorgfältig ausgewählten Mikrofinanzinstituten in Entwicklungsländern. Mikrokredite sind eine Hilfe zur Selbsthilfe, die Menschen ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen.

Sozialer Nutzen

Mikrofinanz trägt nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien in den ärmsten Ländern bei. Mikrofinanz gibt einkommensschwachen Menschen eine Chance, sich eine Existenz und damit eine Zukunft mit Perspektiven aufzubauen.

Mikrofinanz ermöglicht einer wachsenden Anzahl von Familien den Zugang zu Nahrung, zu medizinischer Versorgung und zu Schulbildung für ihre Kinder – insbesondere auch für ihre Töchter. So wirkt Mikrofinanz auch auf die nächsten Generationen.

Mikrofinanz wird in manchen Ländern insbesondere von Frauen beansprucht. Die Stellung der Frau und ihr Einfluss auf die Gesellschaft werden damit gefördert und verbessert.

Mikrofinanz verbessert sinnvoll die lokale Entwicklung und beeinflusst ganze Volkswirtschaften. Investitionen in Mikrofinanz verändern die Welt.

Quelle: C-QUADRAT Asset Management GmbH

Fondsportrait

Fondsportrait | Fidelity Sustainable Water and Waste Fund

Das Thema Wasser- und Abfallwirtschaft ist so alt wie die Zivilisation selbst und für unser ganzes Leben unabdingbar. Die Menschen benötigen sauberes Wasser und sanitäre Anlagen und eine funktionierende Abfallentsorgung. Dies wird umso wichtiger, da die Bevölkerung ständig wächst und immer wohlhabender wird und immer mehr Menschen in Städten wohnen. Dennoch haben Anleger diese beiden Wirtschaftsbereiche bisher noch relativ wenig genutzt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit der Auflegung des Fidelity Funds – Sustainable Water and Waste Fund Zugang zu diesen Branchen bieten können. Der Fondsmanager Bertrand Lecourt kombiniert seine langjährige Erfahrung in diesen beiden Sektoren mit unseren hervorragenden Researchkapazitäten. Ziel ist es, die Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette für Wasser und der für Abfallentsorgung zu entdecken, die Wachstumspotenzial haben und Innovationen umsetzen können, um der ständig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Der Fonds gehört zu unserer neuen Reihe nachhaltiger Produkte, die über Anlageklassen hinweg ESG-Grundsätze (Environment, Social, Governance) umsetzen.

Müllberge von heute – Rohstoffe von morgen
Die Abfallwirtschaft will mit neuen Technologien einige unserer größten Umweltprobleme lösen. Ihre Innovationen basieren auf einem Perspektivenwechsel: Was wir in die Tonne werfen, ist kein Müll, sondern eine wertvolle Ressource.

Die Welt hat Durst
Trinkwasser zählt zu den weltweit wichtigsten Ressourcen für die Versorgung der Menschheit. Wachsende Bevölkerung, Klimawandel, Verstädterung und steigender Wohlstand werden in den kommenden Jahren zu Herausforderungen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung. Das bietet auch Chancen für Investoren.

Verantwortungsvoll handeln in einer kurzsichtigen Welt
Mit den USA ist einer der größten Umweltverschmutzer aus dem Pariser Klimaabkommen ausgeschieden. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Länder stehen dadurch zunehmend im Wettbewerb mit solchen, die vornehmlich auf kurzfristige Gewinne abzielen. Fondsmanager Jeremy Podger erklärt, warum ein ESG-Ansatz bei der Geldanlage jetzt wichtiger ist denn je.

Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt: Nur wenn für Unternehmen weltweit ähnliche Klimaziele und Regeln gelten, kann der faire Wettbewerb funktionieren. Unter US-Präsident Donald Trump hat nun die stärkste Volkswirtschaft und einer der größten Umweltverschmutzer der Welt dem Pariser Klimaabkommen den Rücken gekehrt – mit weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Trumps Umweltpolitik ist ein klassisches Beispiel für das Gefangenendilemma aus der Spieltheorie. Das günstigste Ergebnis für die Gemeinschaft ergibt sich, wenn alle kooperieren. Ein einzelner Akteur könnte jedoch versuchen, sich auf Kosten der anderen einen Vorteil zu verschaffen. Das tun in diesem Fall die USA. 

Wenn die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel weiter leidet, könnte es sich für Unternehmen und Staaten immer mehr lohnen, die Konsequenzen ihres Handelns für die Umwelt zu ignorieren. Denn dann müssten sie kaum noch befürchten, für ihr Verhalten abgestraft zu werden. In diesem unsicheren politischen Umfeld ist es Zeit, die Argumente für einen ESG-Ansatz auf den Prüfstand zu stellen. Das Kürzel ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Umweltschutz, Soziales und gute Unternehmensführung.

Langfristige Interessen der Anleger wahren
In der Vergangenheit galt ein verantwortungsloser Umgang mit der Umwelt für Anleger als Risiko. Weltweit schufen Regierungen neue Anreize zum Umweltschutz und schreckten Umweltsünder unter anderem mit strengeren Gesetzen ab. Daher galt die Annahme, dass die Integration von ESG-Prinzipien bei der Geldanlage zu gleichen oder sogar besseren Ergebnissen führen kann. Heute wird diese Annahme infrage gestellt. Denn jetzt könnten Staaten versuchen, statt hehrer Ziele handfeste Kosten- und Wettbewerbsvorteile anzustreben.

Fondsmanager Jeremy Podger glaubt zwar, dass die Staatengemeinschaft langfristig wieder stärker zusammenarbeiten wird, um die gemeinsamen Interessen zu wahren. Doch vorerst bleibt die Unsicherheit. Umso wichtiger sei es jetzt, aus Prinzip einen ESG-Ansatz zu wählen – nicht, um Anlageziele zu erreichen, sondern davon losgelöst und parallel dazu.

„Regierungen, die eigentlich die langfristigen Interessen ihrer Bürger vertreten sollten, versagen in dieser Hinsicht. Aktive Fondsmanager müssen in dieser Situation unter Beweis stellen, dass sie im Kundeninteresse handeln“, sagt Podger. „Es ist daher an der Zeit, unsere Sicht auf ESG-konforme Anlagen zu überdenken. Sie sind nicht nur das Klügste und Sinnvollste, was wir tun können. Unabhängig davon, in welche Richtung das politische Pendel gerade ausschlägt, ist es vielmehr unsere Pflicht, ESG-Aspekte stärker in den Fokus zu rücken und sie bei all unseren Entscheidungen zu berücksichtigen.“

Rendite muss nicht auf der Strecke bleiben
Das heißt nicht, dass Anleger unbedingt Abstriche bei der Rendite hinnehmen müssen. Es gibt auch, unabhängig vom politischen Umfeld, finanzielle Argumente, die für einen ESG-Ansatz sprechen. Zum einen wollen immer mehr Anleger ihr Geld nachhaltig und verantwortungsvoll anlegen. Dadurch sinken die Kapitalkosten für Unternehmen mit einer guten ESG-Bilanz, was wiederum die Rendite stärkt.

Zum anderen dürften ESG-konforme Unternehmen weniger Gefahr laufen, von Handelspartnern abgestraft zu werden, die sicherstellen wollen, dass ihre Lieferketten die höchsten Ansprüche erfüllen. Aufgrund dieser Dynamik spricht auch jetzt vieles dafür, bei der Geldanlage einen ESG-Ansatz zu wählen.

Sind sie neugierig geworden und an einer ausführlichen Beratung interessiert?
Wir beraten sie gerne persönlich. Vereinbaren sie einen Termin unter 07951 295384

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