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Krankheit

Dread-Disease

Eine ernste Krankheit kann Ihre finanzielle Zukunftsplanung über den Haufen werfen.
Die Dread-Disease-Versicherung zahlt bei einer schweren Krankheit sofort die volle Versicherungssumme als Einmalbetrag. Das ausgezahlte Kapital steht dann zur freien Verfügung. Sie entscheiden selbst über die Verwendung, z. B. eine teure Behandlung in den USA, Tilgung von Schulden oder laufenden Kosten. Oder zum Ausgleich der Einkommenseinbußen des Partners, der Sie in der schweren Phase begleitet.

Sparangebote und Premiumtarife

Spartarife zahlen nur bei den wichtigsten Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Erblindung und Sprachverlust. Umfassende Dread-Disease-Angebote leisten auch bei selteneren Gesundheitsstörungen wie etwa Bauchspeicheldrüsenentzündung, Multipler Sklerose und chronischer Muskelschwäche, außerdem nach Organtransplantationen, schweren Verbrennungen und Bypassoperationen. Mit dem richtigen Vertrag versichern Sie mehr als 50 verschiedene Krankheiten.

Dread-Disease-Vertrag oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Anders als die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die Dread-Disease sofort die volle Vertragssumme, sobald eine schwere Erkrankung eintritt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die vereinbarte Monatsrente, wenn Sie tatsächlich nicht mehr arbeiten können.

Vorteil des echten Berufsunfähigkeitsschutzes: Sie bekommen die Rente, egal welche Erkrankung zur Berufsunfähigkeit führt. Auch seelische Störungen, Gelenkverschleiß oder Kreislauferkrankungen sind in der Berufsunfähigkeitsversicherung mitversichert.

Unser Rat: Eine Kombination aus beiden Welten schafft die optimale Absicherung!

Quelle: experten homepage /DiGiDOR

Corona

Corona-Infektion: Wie man sich richtig verhält und wer die Kosten trägt

Covid-19 ist nun endgültig in Deutschland angekommen. Wie sollte man sich im Verdachtsfall verhalten – und wer trägt die Kosten? Der Verband der privaten Krankenversicherung
(PKV-Verband) hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Die Zahl der durch das neuartige Coronavirus an „Covid-19“ Erkrankten in Deutschland
steigt täglich, das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit
der Bevölkerung in Deutschland mittlerweile als “hoch” ein.

Alle sind aufgerufen, zu einer Eindämmung der Krankheit beizutragen. Dafür haben die
Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer am 16. März 2020 Leitlinien
zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich vereinbart.

Wenn eine Ausbreitung der Krankheit nicht vermeidbar ist, so muss sie doch verlangsamt
werden. Nur so können wir Risikogruppen wie Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.

Verhaltensregeln zum Schutz vor und bei Verdacht auf Covid-19
Sie können sich selbst und Ihre Mitmenschen vor dem Coronavirus schützen bzw. eine
Ansteckungsgefahr deutlich verringern. Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Arbeiten Sie im Homeoffice.
  • Treffen Sie sich nicht in Gruppen.
  • Halten Sie ausreichend Abstand von ein bis zwei Metern zu anderen Menschen.
    Reichen Sie ihnen nicht die Hand.
  • Halten Sie die eigenen Hände vom Gesicht fern.
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände mindestens 20 Sekunden lang mit Seife,
    vor allem, wenn sie nach Hause kommen.
  • Niesen oder husten Sie nicht in die Hände, sondern in die Armbeuge oder
    ein Taschentuch.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) bieten hierzu eine Übersicht zum Herunterladen an.

Woran erkennen Sie eine Infektion mit dem Coronavirus?
Wichtig ist es, eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Krankheitszeichen sind Fieber und
Husten, manchmal auch Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen. Zudem leiden manche Betroffene an Übelkeit und Durchfall. Bei schwerem Krankheitsverlauf sind größere Atemprobleme und eine Lungenentzündung möglich.

Zeigen Sie Symptome und besteht die Möglichkeit, dass Sie in den letzten 14 Tagen
Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  • Vermeiden Sie noch mehr den Kontakt zu anderen Personen und bleiben Sie zu Hause. Bitten Sie ihre Familie oder jemandem aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft, für Sie einzukaufen.
  • Gehen Sie nicht in eine ärztliche Praxis, sondern rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Dann können Sie das weitere Vorgehen besprechen. Ein Test kann unter Anleitung auch zu Hause erfolgen.

Rufen Sie außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst ✆ 116117.
Die Telefonnummer gilt bundesweit.
Ärzte, Kliniken und Labore sind übrigens verpflichtet, begründete Verdachtsfälle zu melden.

Test auf Coronavirus: Kostenübernahme durch PKV
Veranlasst Ihr Arzt einen Test auf das Coronavirus, wird es als medizinisch notwendige Diagnostik angesehen. Damit wird die Testung zum Versicherungsfall und die private Krankenversicherung (PKV) erstattet grundsätzlich die anfallenden Kosten.

Darunter fallen auch die Laborkosten sowie Kosten für Probe- und Verpackungen sowie das Testmittel an. Ob das Testergebnis positiv oder negativ ausfällt, spielt für die Kostenübernahme durch die PKV keine Rolle.

Was leistet die private Krankenversicherung bei einer bestätigten Corona-Erkrankung?
Bestätigt sich der Verdacht einer Virus-Infektion, sind die weiteren stationären und/oder ambulanten Behandlungen vom Versicherungsschutz erfasst – sofern diese medizinisch notwendig sind. Coronapatienten mit einer leichten Covid-19-Erkrankung können nach den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts ambulant versorgt werden. Privat Versicherte können dabei auch telemedizinische Angebote wie etwa eine Videokonsultation entsprechend der GOÄ in Anspruch nehmen.

Lohnfortzahlung, Krankentagegeld oder Entschädigung bei Quarantäne
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten im Krankheitsfall eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Wie verhält es sich aber bei einer Quarantäne? Auch in diesem Fall müssen
Sie sich grundsätzlich keine Gedanken über einen Einkommensverlust machen. Sind Sie infolge einer Coronavirus-Infektion erkrankt und etwa in häuslicher Quarantäne, zahlt Ihr Arbeitgeber wie üblich bis zu sechs Wochen den Lohn weiter.

Spricht die zuständige Behörde wie das Gesundheitsamt eine Quarantäne oder ein berufliches Tätigkeitsverbot für Sie aus, erhalten Sie eine Entschädigung nach Paragraph 56 Infektionsschutzgesetz. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen diese – wie bisher Ihren Lohn – aus, bekommt sie aber von der zuständigen Behörde erstattet.

Für Selbstständige gibt es keine Lohnfortzahlung. Sie können für den Krankheitsfall eine Krankentagegeldversicherung abschließen, um sich gegen den Verdienstausfall zu schützen. Erkranken Sie an Covid-19 und stehen unter Quarantäne, ist dies ein Versicherungsfall und Ihre Krankentagegeldversicherung zahlt Ihnen pro Tag den vereinbarten Betrag aus. Gehen Sie von sich aus vorsorglich in Quarantäne, haben Sie keinen Anspruch auf Leistungen. Ordnet hingegen die zuständige Behörde wie das Gesundheitsamt eine vorsorgliche Quarantäne an,
so haben Sie gegebenenfalls Anspruch auf Entschädigung nach Paragraph 56 Infektionsschutzgesetz. Hierfür sollten Sie sich an die zuständige Behörde wenden.

Quelle: 18.03.20 – cash-online

Privatpatient, Kassenpatient

Alle Jahre wieder: Streit um die private Krankenversicherung

Ende des Jahres wurden privat Krankenversicherte über ihre künftige Beitragshöhe informiert. Globale Zahlen für die ganze Branche liegen noch nicht vor, doch Stimmen aus dem Markt berichten von merklichen Zuschlägen in einigen Tarifen. Teilweise soll das monatliche Plus sogar mehr als 100 Euro betragen. Das führt wie in fast jedem Jahr zu reflexartiger Kritik – der aber vom Verband der Privaten Krankenversicherer mit Zahlen seines Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) der Wind aus den Segeln genommen wird: Zwischen 2010 und 2020 stiegen die Beiträge zur privaten Krankenversicherung jährlich im Schnitt um 2,3 Prozent.

Das ist nicht nur angesichts der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ein moderater Wert. Er liegt auch deutlich unter den 3,8 Prozent, um die der Höchstbeitrag inklusive Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung im selben Zeitraum pro Jahr gestiegen ist. Wer ein Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze hat, sah sich daher im Kassensystem höheren Zuschlägen gegenüber.

Quelle: Fondsfinanz