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Diagnose: Fit für die Zukunft

Der Gesundheitsboom steckt an: Menschen, Märkte und Anleger

Trends sind am Puls der Zeit. Aber Megatrends sind der Herzschlag der Welt. Ihr Auftauchen
transformiert Gesellschaft und Wirtschaft – und die Möglichkeiten der Geldanlage.
Die Frage ist also nicht, ob man in Megatrends investieren sollte, sondern in welche. In die
Gesundheitsbranche zum Beispiel.

Die Geschichte der Medizin ist geprägt durch Innovationen, die das Gesundheitswesen immer schon revolutioniert haben. Um die Herausforderungen der Zukunft hinsichtlich des demografischen Wandels, Volkskrankheiten und des Pflegebedarfs zu meistern, muss die Gesundheitsbranche fit für die Zukunft gemacht werden. Hierzu sind Forschung, innovative Entwicklungen und Technologien, aber auch die Digitalisierung notwendiger denn je.

Damit könnte die Gesundheitsbranche zur Energiespritze für Ihr Portfolio werden.

Fakt:
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland liegen bei mehr als einer Milliarde Euro pro Tag. Mit einer Steigerung von jährlich 3,8 Prozent wuchs der Sektor in den letzten elf Jahren deutlich stärker als das Bruttoinlandsprodukt. ¹

¹ Quelle: https://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2018/berlin2018-hsk/article/965117/markt-checkgesundheitswirtschaft-sieht-rosige-zukunft.html, Juni 2018.

Das Gesundheitswesen: gute Aussichten in vielen Bereichen

Biotechnologie
Innovative Produkte werden mit Hilfe von Biomolekülen hergestellt.
Gesundheitsdienstleister
Krankenhäuser, Kliniken, Pflege- und Forschungsdienstleister arbeiten dank besserer Vernetzung effizienter denn je.
Medizinische Geräte
Der technische Fortschritt bietet Herstellern medizinischer Instrumente und Analysegeräte sowie Krankenhauszulieferern und IT-Dienstleistern neue Potenziale.
Pharmazie
Die Forschung eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung und den Vertrieb moderner
Medikamente.

Fondsportrait | Der BGF World Healthscience Fund – smarte Aktienauswahl dank profunder Branchenkenntnis

BlackRock Investmentteam aus Branchenexperten
Das Investmentteam des BGF World Healthscience Fund um die Fondsmanagerin Dr. Erin Xie, promovierte Biochemikerin und Investmentexpertin, vereint Branchenexpertise mit Standortvorteilen. Um bei Forschung und Entwicklung stets am Puls der Zeit zu sein, sitzt das Team in Boston/USA, dem Herzen der US-Gesundheitsindustrie. 

Das Anlageuniversum umfasst insgesamt rund 1.000 Werte aus den folgenden vier Segmenten der Gesundheitsbranche: Pharmazie; Biotechnologie; medizinische Geräte, sowie Gesundheitsdienstleister.

Xie und ihr Team wählen daraus mithilfe eines langfristig bewährten Stock-Picking-Ansatzes ca. 70 bis 120 Einzeltitel aus, die sie für besonders aussichtsreich halten. 

Aktuelle Positionierungsbeispiele
Der Fonds hat von seiner starken Titelselektion profitiert, insbesondere bei Beteiligungen an Telemedizinunternehmen wie TeleDoc, das im aktuellen Umfeld eine starke Nachfrage verzeichnet und auch zukünftig innovative Lösungen in der Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten bieten könnte.

Auch die Entscheidung gegen bestimmte Unternehmen gehört zum aktiven Management. So hat die Untergewichtung von Bayer einen positiven Beitrag geleistet: aufgrund ausstehender Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten um das Round-Up-Produkt von Monsanto war die Aktie zuletzt um 29% gefallen.  

Es gibt gute Gründe, um mit dem BGF – World Healthscience Fund in den Gesundheitssektor zu investieren 

  • Das Fondsmanagement Team: Expertenwissen aus erster Hand  
  • Die Fonds DNA: Stock-Picking mit globaler Expertise von BlackRock 
  • Bewährtes Konzept: Langjährig starker Trackrecord

Quelle: BlackRock, Datenstand: 31.03.2020. Referenzen zu den Namen einer Firma ist primär nur zu illustrativen Zwecken der Fondsstrategie und sollte nicht als Investmentrat verstanden werden. Meinungen und Prognosen können sich jederzeit ändern.

BlackRock Global Funds (BGF) – World Healthscience Fund
Der BGF – World Healthscience Fund legt weltweit in Aktienwerte (d. h. Anteile) von Unternehmen an, die in den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie, medizinische Geräte und Gesundheitsdienstleistungen tätig sind. Der Investmentprozess ist dabei stark auf die neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen und die Auswertung von Branchen- und Unternehmensanalysen fokussiert.

  • Der Fonds wird von einem Expertenteam aktiv verwaltet und hat das Ziel, auf die langfristigen strukturellen Gewinner der Branche zu setzen.
  • Der Fonds besteht aus i. d. R. 70–120 Titeln. So erhalten Sie diversifizierten Zugang zu Unternehmen, die vom Wachstum der Gesundheitsbranche profitieren könnten.
  • Auf Basis der durchgeführten Analysen wird die Titelselektion für ein globales Portfolio durchgeführt.

Quelle: BlackRock

Fondsportrait

Fondsportrait | Fidelity Sustainable Water and Waste Fund

Das Thema Wasser- und Abfallwirtschaft ist so alt wie die Zivilisation selbst und für unser ganzes Leben unabdingbar. Die Menschen benötigen sauberes Wasser und sanitäre Anlagen und eine funktionierende Abfallentsorgung. Dies wird umso wichtiger, da die Bevölkerung ständig wächst und immer wohlhabender wird und immer mehr Menschen in Städten wohnen. Dennoch haben Anleger diese beiden Wirtschaftsbereiche bisher noch relativ wenig genutzt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit der Auflegung des Fidelity Funds – Sustainable Water and Waste Fund Zugang zu diesen Branchen bieten können. Der Fondsmanager Bertrand Lecourt kombiniert seine langjährige Erfahrung in diesen beiden Sektoren mit unseren hervorragenden Researchkapazitäten. Ziel ist es, die Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette für Wasser und der für Abfallentsorgung zu entdecken, die Wachstumspotenzial haben und Innovationen umsetzen können, um der ständig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Der Fonds gehört zu unserer neuen Reihe nachhaltiger Produkte, die über Anlageklassen hinweg ESG-Grundsätze (Environment, Social, Governance) umsetzen.

Müllberge von heute – Rohstoffe von morgen
Die Abfallwirtschaft will mit neuen Technologien einige unserer größten Umweltprobleme lösen. Ihre Innovationen basieren auf einem Perspektivenwechsel: Was wir in die Tonne werfen, ist kein Müll, sondern eine wertvolle Ressource.

Die Welt hat Durst
Trinkwasser zählt zu den weltweit wichtigsten Ressourcen für die Versorgung der Menschheit. Wachsende Bevölkerung, Klimawandel, Verstädterung und steigender Wohlstand werden in den kommenden Jahren zu Herausforderungen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung. Das bietet auch Chancen für Investoren.

Verantwortungsvoll handeln in einer kurzsichtigen Welt
Mit den USA ist einer der größten Umweltverschmutzer aus dem Pariser Klimaabkommen ausgeschieden. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Länder stehen dadurch zunehmend im Wettbewerb mit solchen, die vornehmlich auf kurzfristige Gewinne abzielen. Fondsmanager Jeremy Podger erklärt, warum ein ESG-Ansatz bei der Geldanlage jetzt wichtiger ist denn je.

Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt: Nur wenn für Unternehmen weltweit ähnliche Klimaziele und Regeln gelten, kann der faire Wettbewerb funktionieren. Unter US-Präsident Donald Trump hat nun die stärkste Volkswirtschaft und einer der größten Umweltverschmutzer der Welt dem Pariser Klimaabkommen den Rücken gekehrt – mit weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Trumps Umweltpolitik ist ein klassisches Beispiel für das Gefangenendilemma aus der Spieltheorie. Das günstigste Ergebnis für die Gemeinschaft ergibt sich, wenn alle kooperieren. Ein einzelner Akteur könnte jedoch versuchen, sich auf Kosten der anderen einen Vorteil zu verschaffen. Das tun in diesem Fall die USA. 

Wenn die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel weiter leidet, könnte es sich für Unternehmen und Staaten immer mehr lohnen, die Konsequenzen ihres Handelns für die Umwelt zu ignorieren. Denn dann müssten sie kaum noch befürchten, für ihr Verhalten abgestraft zu werden. In diesem unsicheren politischen Umfeld ist es Zeit, die Argumente für einen ESG-Ansatz auf den Prüfstand zu stellen. Das Kürzel ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Umweltschutz, Soziales und gute Unternehmensführung.

Langfristige Interessen der Anleger wahren
In der Vergangenheit galt ein verantwortungsloser Umgang mit der Umwelt für Anleger als Risiko. Weltweit schufen Regierungen neue Anreize zum Umweltschutz und schreckten Umweltsünder unter anderem mit strengeren Gesetzen ab. Daher galt die Annahme, dass die Integration von ESG-Prinzipien bei der Geldanlage zu gleichen oder sogar besseren Ergebnissen führen kann. Heute wird diese Annahme infrage gestellt. Denn jetzt könnten Staaten versuchen, statt hehrer Ziele handfeste Kosten- und Wettbewerbsvorteile anzustreben.

Fondsmanager Jeremy Podger glaubt zwar, dass die Staatengemeinschaft langfristig wieder stärker zusammenarbeiten wird, um die gemeinsamen Interessen zu wahren. Doch vorerst bleibt die Unsicherheit. Umso wichtiger sei es jetzt, aus Prinzip einen ESG-Ansatz zu wählen – nicht, um Anlageziele zu erreichen, sondern davon losgelöst und parallel dazu.

„Regierungen, die eigentlich die langfristigen Interessen ihrer Bürger vertreten sollten, versagen in dieser Hinsicht. Aktive Fondsmanager müssen in dieser Situation unter Beweis stellen, dass sie im Kundeninteresse handeln“, sagt Podger. „Es ist daher an der Zeit, unsere Sicht auf ESG-konforme Anlagen zu überdenken. Sie sind nicht nur das Klügste und Sinnvollste, was wir tun können. Unabhängig davon, in welche Richtung das politische Pendel gerade ausschlägt, ist es vielmehr unsere Pflicht, ESG-Aspekte stärker in den Fokus zu rücken und sie bei all unseren Entscheidungen zu berücksichtigen.“

Rendite muss nicht auf der Strecke bleiben
Das heißt nicht, dass Anleger unbedingt Abstriche bei der Rendite hinnehmen müssen. Es gibt auch, unabhängig vom politischen Umfeld, finanzielle Argumente, die für einen ESG-Ansatz sprechen. Zum einen wollen immer mehr Anleger ihr Geld nachhaltig und verantwortungsvoll anlegen. Dadurch sinken die Kapitalkosten für Unternehmen mit einer guten ESG-Bilanz, was wiederum die Rendite stärkt.

Zum anderen dürften ESG-konforme Unternehmen weniger Gefahr laufen, von Handelspartnern abgestraft zu werden, die sicherstellen wollen, dass ihre Lieferketten die höchsten Ansprüche erfüllen. Aufgrund dieser Dynamik spricht auch jetzt vieles dafür, bei der Geldanlage einen ESG-Ansatz zu wählen.

Sind sie neugierig geworden und an einer ausführlichen Beratung interessiert?
Wir beraten sie gerne persönlich. Vereinbaren sie einen Termin unter 07951 295384

Ohne Beratung für Selbstentscheider mit Fondskenntnissen auch direkt über
unseren Fondsshop unter www.maklerkontor-crailsheim.fonds-shop-24.de erhältlich.

Fondsportrait | Pictet-Water

Wasser – Das blaue Gold
Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Unsere gesamte Existenz hängt davon ab, dass Wasser in ausreichender Menge dort verfügbar ist, wo wir es benötigen – zum Leben und Wirtschaften. Als Ressource bildet Wasser die Basis für landwirtschaftlichen, industriellen und kommerziellen Fortschritt. Der wachsende Wohlstand und die demographische Entwicklung lassen die Nachfrage nach Wasser auch künftig weiter steigen.

Trotz dieses ausgewiesen wachsenden Bedarfs nach Wasser wurden Investitionen in diesen Sektor in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt. Die Folge ist, dass heute das Angebot an Wasser nicht mehr mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten kann. Geschieht in naher Zukunft nichts, wird diese Angebots-Nachfrage-Lücke in vielen Weltregionen beängstigende Dimensionen annehmen. Eine zunehmende Privatisierung des Wassersektors, bedingt durch Finanzschwächen der öffentlichen Hand, eröffnet auch für den Investor Anlagechancen.

Pictet Asset Management, Pionier bei Themenanlagen, hat bereits im Jahr 2000 einen Wasserfonds – den Pictet-Water – aufgelegt. Ziel der Wasserstrategie ist es, sich in allen Bereichen der globalen Wasserbranche zu engagieren, mit besonderem Schwerpunkt auf den Bereichen Wasserversorgung, Wassertechnologie und Umweltdienstleistungen. Es handelte sich um den ersten Aktienfonds, der das Thema « Wasser » zum Gegenstand einer Anlagestrategie machte.

Die Wasser-Herausforderung:

Wussten Sie, dass
–> …nur 2,5 % der weltweiten Wasservorräte nutzbar sind? Das restliche Wasser ist verschmutzt oder eingeschlossen in Polareiskappen, Gletschern oder in Permafrost.1
–> …in Entwicklungsländern täglich über 45 Milliarden Liter Wasser aufgrund von undichten Leitungen verloren gehen?2
–> …für die Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch 15.000 Liter Wasser erforderlich sind – sechsmal so viel, wie für die gleiche Menge Reis?3

Ein Blick auf die drei Schwerpunkte des Fonds:

–> Wassersorgung: Hier werden private Unternehmen in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle bei der Verwaltung des Wasserkreislaufs spielen, da Regierungen aufgrund knapper Budgets und der alternden Infrastruktur Mühe haben, den Wasserbedarf zu decken.4
–> Wassertechnologie: 70 % des weltweiten Süßwasservorkommens werden für die Landwirtschaft verwendet. Unternehmen, die auf technologische Neuerungen wie Tropfbewässerung setzen, wirken der Wasserverschwendung entgegen.5
–> Umweltdienste: Unsachgemäße Abfallbeseitigung in China führte dazu, dass fast 60 % des Grundwassers als „für den Menschen ungeeignet“ eingestuft wurden. Firmen in der Wasseraufbereitung dürften davon profitieren.6

Das Thema Wasser dürfte schneller wachsen als die Weltwirtschaft. Es hilft, globale Herausforderungen zu lösen und betrifft sämtliche Sektoren des Wasserkreislaufs.
Ziel ist es, die Wasserversorgung und -qualität zu verbessern.

Der Pictet Water stellt mit seiner Anlehnung an den langfristigen Trend des Wasser-Bedarfs eine attraktive Beimischung in ein Aktiendepot dar, weil wir hier eine gute globale Verteilung des unterliegenden Portfolios über Regionen, Sektoren und Kapitalisierungsgrößen vorfinden.

Quelle: 1UNESCO; 2Weltbank; 3Water Footprint Network; 4-6Pictet Asset Management
(Autor: Pictet Asset Management)