Archiv der Kategorie: Investment

Coboter

Die Coboter kommen!

Roboter und Mensch – zusammen statt nebeneinander arbeiten

Die Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Wandel. Neue Tätigkeitsfelder treten auf den Plan, während alte Konzepte modernen Methoden weichen. Eine voranschreitende Entwicklung, die sich insbesondere in Produktionsumgebungen deutlich erkennbar macht. Allseits bekannte Beispiele sind die Spezialisierung durch Arbeitsteilung, die Einführung der Fließbandarbeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder die Automation von Fertigungsprozessen. Auch heute heben revolutionäre Techniken die Produktion auf neue, ungeahnte Stufen. Kollaborative Roboter – kurz Cobots – senken die Schwelle zwischen Mensch und Technologie. Viel mehr noch: Sie ermöglichen eine direkte Zusammenarbeit, bei der sich die Stärken beider Parteien gegenseitig ergänzen.

Was sind Cobots?

In vielen Industriebereichen ist ein Arbeiten ohne Roboter nicht mehr vorstellbar. Sie optimieren und übernehmen Aufgaben, die zu gefährlich, zu schwer oder von Hand einfach nicht umsetzbar sind. Und das rund um die Uhr. All dies geschah bislang getrennt voneinander – Roboter in ihrem Bereich, das Personal in seinem. Eine räumliche und aufgabenbezogene Teilung, die jetzt dank Cobots überwunden wird. Der Fokus liegt dabei auf dem Kollaborativem: Statt durch Schutzzäune getrennt zu sein, können Mensch und Maschine nun direkt und synergetisch interagieren. Der grundlegende limitierende Faktor war bisher die uneingeschränkte Sicherheit der Arbeiter. Cobots gewährleisten diese durch präzise, individuell einstellbare Sensoren, die beispielsweise auf Berührungen, Bewegungen oder Druck reagieren. Auf diesem Wege werden die Kontaktkräfte zwischen Arbeitskraft und Cobot auf ein ungefährliches Maß begrenzt. Je nach Art und Ausstattung des kollaborativen Roboters sind verschiedene Einsatzfelder möglich, darunter Montagearbeiten, das Heben schwerer Lasten oder die Zuarbeit durch vorprogrammierte Pick-and-Place-Anwendungen.

Vorteile für Unternehmen

Mehr und mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, ihre Arbeitsprozesse durch eine zukunftsorientierte Mensch-Roboter-Kollaboration zu verbessern. Darunter befinden sich nicht etwa nur große Industriefirmen, sondern auch viele kleine und mittlere Unternehmen. Gerade bei der Erstanschaffung ist es ratsam, sich professionellen Rat zu sichern. Unternehmen wie die SKDK GmbH aus Berlin unterstützen Firmen aller Größen von der Beratung über die Auswahl bis hin zur Einrichtung der Cobots im Betrieb. Die Gründe für die Implementierung eines oder mehrerer Cobots sind vielfältig. Zum einen können sie Aufgaben übernehmen, für die sich schlichtweg kein Personal findet. Zum anderen können sie für Prozesse eingesetzt werden, die besonders repetitiv oder unter erschwerten Umgebungsbedingungen ablaufen. Gleichzeitig nehmen kollaborative Roboter relativ wenig Platz in Anspruch, da keine separate Sicherheitszone eingerichtet werden muss. Dementsprechend eignen sie sich auch für räumlich begrenzte Einsatzbereiche.

Wenn es um die eigentliche Anwendung geht, überzeugen sie insbesondere in puncto Flexibilität. Während klassische Anlagen weiterhin das Optimum bei langfristigen, großangelegten Fertigungsprozessen darstellen, bieten kollaborative Roboter dem Personal eine hilfreiche Stütze, welche auf die vorliegenden Aufgaben umstandslos angepasst werden kann. Und obwohl sie sich von Industrierobotern in der Praxis unterscheiden, teilen sie viele ihrer Vorteile. Dazu zählt die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft, die Steigerung der Produktivität, die flexible Skalierbarkeit, die Amortisierung über Zeit und mehr. Wenn sich kollaborative Roboter als sinnvolle Ergänzung für das eigene Unternehmen präsentieren, sollten zunächst die möglichen Anwendungsbereiche geklärt werden. So können sie entweder koexistent (räumlich getrennt), kooperativ (zeitlich getrennt) oder kollaborativ (in direkter Zusammenarbeit) eingesetzt werden. Anhand dieser kategorischen Vorauswahl kann man sich Klarheit verschaffen – sowohl was die betriebsspezifischen Bedingungen, aber auch die praktischen Möglichkeit angeht. Denn je besser Mensch und Maschine aufeinander abgestimmt sind, desto eher können sie ihre individuellen Stärken einbringen.

Quelle: KHT Media GmbH, CH

Fonds, die in solche neuartige Technolgien investieren, sind ein heißes Thema. Anleger finden dort oft die nachhaltige Performancechance, die sie suchen.

Beispiel: Der Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund:

Patrick Kolb, Manager des Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund, erwartet eine weitreichende technologische Revolution, die durch bahnbrechende Fortschritte in der Robotik, der künstlichen Intelligenz und der Automatisierung ausgelöst wurde. Inzwischen sei es selbst in China günstiger Roboter einzusetzen. „In Deutschland kostet eine Arbeitsstunde in der Automobilherstellung 40 Euro und in China noch 9,10 Euro. Die Roboterstunde kostet nur 5,50 Euro, er streikt nie und arbeitet 24 Stunden“, sagt er. Seinen Fonds bestückt der Credit-Suisse-Experte jedoch nicht nur mit Industrierobotern. Deren Hersteller machen etwa 40 Prozent aus. Kolb setzt auch auf Roboter, welche die Lebensqualität verbessern. Dazu zählt er Assistenzroboter für Chirurgen und so triviales wie die massentauglichen Bodenstaubsauger. „Bei Operationen verringern die Roboter das Zittern des Chirurgen um den Fakxtor sechs. Das ermöglich viel genauere Operationen“, sagt er. Als drittes Thema hat Kolb die Ausführung gefährlicher Aufgaben durch Roboter auf der Kaufliste. Als Beispiel nennt er Roboter, die in der Lage sind, Bomben zu entschärfen.

Quelle: Euro extra

Vision Microfinance

Was ist Mikrofinanz?

Mikrofinanz ist ein Überbegriff für finanzielle Basisdienstleistungen wie Kredite, Sparbücher oder Versicherungen für einkommensschwache Menschen. Solche Investments mit sozialer Wirkung (Social Impact Investing) eröffnen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern die Chance, ihre eigenen Lebensumstände und die ihrer Familien nachhaltig zu verbessern. Damit ist Mikrofinanz ein Beitrag dazu, vielen Menschen auf der ganzen Welt bessere Startchancen zu ermöglichen, nachhaltig und über Generationen hinweg.

Warum Mikrofinanz?

Gut zwei Drittel der Weltbevölkerung sind von Finanzdienstleistungen ausgeschlossen. Einkommensschwache Menschen verfügen meist über keinerlei Sicherheiten und haben somit auch keine Chance, einen Kredit aufzunehmen, Geld anzusparen oder für die Zukunft vorzusorgen.

Der Kauf eines kleinen Stücks Land, einer simplen Nähmaschine oder eines Marktstandes würde vielen Menschen helfen, ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen, um sich so eine Existenz zu sichern. Den einzigen Zugang zu Geld bieten oft nur lokale Geldanbieter, sogenannte »Kredithaie«, die Wucherzinsen von bis zu mehreren 100 Prozent im Monat verrechnen. Genau hier setzt Mikrofinanz an. Durch einen geregelten Geldzugang ermöglicht Mikrofinanz Kleinstkreditnehmern/innen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Soziale Wirkung auf Mikrounternehmer

–> Chance auf eine bessere Zukunft
Kleinstunternehmer/innen können dank Mikrokrediten ihre unternehmerischen
Ideen verwirklichen.
–> Geregelter Zugang zu Geld
Vision Microfinance ermöglicht über Mikrofinanzinstitute Kleinstunternehmern/innen
ohne Eigenkapital oder herkömmlichen Sicherheiten einen geregelten Zugang zu Geld.
–> Geschäftspartner auf Augenhöhe
Kleinstkreditnehmer/innen sind keine »Bittsteller«, sondern gleichwertige Geschäftspartner,
die mittels Mikrokrediten ihre unternehmerischen Ideen umsetzen können.
–> Verbesserter Lebensstandard
Das (Zusatz-)Einkommen durch Mikrokredite wird üblicherweise als erstes für eine
bessere Ernährung verwendet, die sich positiv auf die Gesundheit der gesamten Familie
auswirkt. Darüber hinaus kann medizinische Versorgung in Anspruch genommen werden.
–> Zugang zu Bildung
Familien können es sich leisten, ihren Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.
Damit eröffnen sie ihnen neue Zukunftsperspektiven.

Stärkung der gesellschaftlichen Stellung von Frauen
Ein Großteil der Mikrokredite wird an Frauen vergeben. Dies fördert das Selbstbewusstsein der Frauen und ermöglicht ihnen eine zunehmende finanzielle Unabhängigkeit. Mikrokredite tragen viel zur lokalen, regionalen und globalen Produktivitäts- und Profitabilitätssteigerung bei und sind somit ein wertvolles Instrument für den wirtschaftlichen Aufschwung in Entwicklungsländern.

Fazit
Mikrofinanz verbessert die lokale Entwicklung sinnvoll und beeinflusst ganze Volkswirtschaften. Investitionen in Mikrofinanz verändern die Welt.

Wie kann ich mich als Investor beteiligen?

SOCIAL IMPACT INVESTING BY C-QUADRAT
C-Quadrat folgte dem Aufruf der UNO zum »Internationalen Jahr der Mikrokredite« und eröffnete bereits 2006 mit Vision Microfinance einen der ersten Mikrofinanzfonds im deutschsprachigen Raum. Damit zählt C-Quadrat zu den führenden bankenunabhängigen Asset Management Gesellschaften in dieser Region, die auf Auswahl, Analyse und Management im Bereich Social Impact Investing spezialisiert sind.
Bis heute haben zwei Mikrofinanzfonds unter der Marke Vision Microfinance über 1,66 Mrd. US-Dollar an 296 verschiedene Mikrofinanzinstitute in über 66 Ländern der Welt in Form von 1.069 Darlehen vergeben.

Quelle: C-QUADRAT Asset Management GmbH 

Fondsportrait | Dual Return Fund – Vision Microfinance

Der Fonds Dual Return Fund – Vision Microfinance enthält laut der Rating-Agentur Scope überwiegend festverzinsliche Anlagen, meist in der Form von direkten Darlehen an Mikrofinanzinstituten (MFIs) in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die MFIs sind dadurch in der Lage, Mikrokredite (in der Höhe von etwa 50 bis 5.000 Euro) an einkommensschwache Menschen zu verbergen. Dieses Startkapital unterstützt Kleinstunternehmer beim Auf- oder Ausbau ihre Kleingewerbes.

Nachhaltig investieren – Mikrofinanz ermöglicht Kleinunternehmern/innen einen nachhaltigen Zugang zu Finanzdienstleistungen, um sich eine Existenz und somit eine Zukunft mit guten Perspektiven aufzubauen. Gelder werden in Form von Kleinkrediten von Mikrofinanzinstituten (MFIs) an Menschen vergeben, die vom traditionellen Finanzsektor ausgeschlossen sind. Eine strenge Überprüfung der Mikrofinanzinstitute vor Ort soll sicherstellen, dass die sozialen Ziele und Vorgaben nachhaltig erfüllt werden.

Gutes tun – Der Fonds investiert vorwiegend in festverzinsliche Anlagen von sorgfältig ausgewählten Mikrofinanzinstituten in Entwicklungsländern. Mikrokredite sind eine Hilfe zur Selbsthilfe, die Menschen ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen.

Sozialer Nutzen

Mikrofinanz trägt nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien in den ärmsten Ländern bei. Mikrofinanz gibt einkommensschwachen Menschen eine Chance, sich eine Existenz und damit eine Zukunft mit Perspektiven aufzubauen.

Mikrofinanz ermöglicht einer wachsenden Anzahl von Familien den Zugang zu Nahrung, zu medizinischer Versorgung und zu Schulbildung für ihre Kinder – insbesondere auch für ihre Töchter. So wirkt Mikrofinanz auch auf die nächsten Generationen.

Mikrofinanz wird in manchen Ländern insbesondere von Frauen beansprucht. Die Stellung der Frau und ihr Einfluss auf die Gesellschaft werden damit gefördert und verbessert.

Mikrofinanz verbessert sinnvoll die lokale Entwicklung und beeinflusst ganze Volkswirtschaften. Investitionen in Mikrofinanz verändern die Welt.

Quelle: C-QUADRAT Asset Management GmbH

Diagnose: Fit für die Zukunft

Der Gesundheitsboom steckt an: Menschen, Märkte und Anleger

Trends sind am Puls der Zeit. Aber Megatrends sind der Herzschlag der Welt. Ihr Auftauchen
transformiert Gesellschaft und Wirtschaft – und die Möglichkeiten der Geldanlage.
Die Frage ist also nicht, ob man in Megatrends investieren sollte, sondern in welche. In die
Gesundheitsbranche zum Beispiel.

Die Geschichte der Medizin ist geprägt durch Innovationen, die das Gesundheitswesen immer schon revolutioniert haben. Um die Herausforderungen der Zukunft hinsichtlich des demografischen Wandels, Volkskrankheiten und des Pflegebedarfs zu meistern, muss die Gesundheitsbranche fit für die Zukunft gemacht werden. Hierzu sind Forschung, innovative Entwicklungen und Technologien, aber auch die Digitalisierung notwendiger denn je.

Damit könnte die Gesundheitsbranche zur Energiespritze für Ihr Portfolio werden.

Fakt:
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland liegen bei mehr als einer Milliarde Euro pro Tag. Mit einer Steigerung von jährlich 3,8 Prozent wuchs der Sektor in den letzten elf Jahren deutlich stärker als das Bruttoinlandsprodukt. ¹

¹ Quelle: https://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2018/berlin2018-hsk/article/965117/markt-checkgesundheitswirtschaft-sieht-rosige-zukunft.html, Juni 2018.

Das Gesundheitswesen: gute Aussichten in vielen Bereichen

Biotechnologie
Innovative Produkte werden mit Hilfe von Biomolekülen hergestellt.
Gesundheitsdienstleister
Krankenhäuser, Kliniken, Pflege- und Forschungsdienstleister arbeiten dank besserer Vernetzung effizienter denn je.
Medizinische Geräte
Der technische Fortschritt bietet Herstellern medizinischer Instrumente und Analysegeräte sowie Krankenhauszulieferern und IT-Dienstleistern neue Potenziale.
Pharmazie
Die Forschung eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung und den Vertrieb moderner
Medikamente.

Fondsportrait | Der BGF World Healthscience Fund – smarte Aktienauswahl dank profunder Branchenkenntnis

BlackRock Investmentteam aus Branchenexperten
Das Investmentteam des BGF World Healthscience Fund um die Fondsmanagerin Dr. Erin Xie, promovierte Biochemikerin und Investmentexpertin, vereint Branchenexpertise mit Standortvorteilen. Um bei Forschung und Entwicklung stets am Puls der Zeit zu sein, sitzt das Team in Boston/USA, dem Herzen der US-Gesundheitsindustrie. 

Das Anlageuniversum umfasst insgesamt rund 1.000 Werte aus den folgenden vier Segmenten der Gesundheitsbranche: Pharmazie; Biotechnologie; medizinische Geräte, sowie Gesundheitsdienstleister.

Xie und ihr Team wählen daraus mithilfe eines langfristig bewährten Stock-Picking-Ansatzes ca. 70 bis 120 Einzeltitel aus, die sie für besonders aussichtsreich halten. 

Aktuelle Positionierungsbeispiele
Der Fonds hat von seiner starken Titelselektion profitiert, insbesondere bei Beteiligungen an Telemedizinunternehmen wie TeleDoc, das im aktuellen Umfeld eine starke Nachfrage verzeichnet und auch zukünftig innovative Lösungen in der Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten bieten könnte.

Auch die Entscheidung gegen bestimmte Unternehmen gehört zum aktiven Management. So hat die Untergewichtung von Bayer einen positiven Beitrag geleistet: aufgrund ausstehender Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten um das Round-Up-Produkt von Monsanto war die Aktie zuletzt um 29% gefallen.  

Es gibt gute Gründe, um mit dem BGF – World Healthscience Fund in den Gesundheitssektor zu investieren 

  • Das Fondsmanagement Team: Expertenwissen aus erster Hand  
  • Die Fonds DNA: Stock-Picking mit globaler Expertise von BlackRock 
  • Bewährtes Konzept: Langjährig starker Trackrecord

Quelle: BlackRock, Datenstand: 31.03.2020. Referenzen zu den Namen einer Firma ist primär nur zu illustrativen Zwecken der Fondsstrategie und sollte nicht als Investmentrat verstanden werden. Meinungen und Prognosen können sich jederzeit ändern.

BlackRock Global Funds (BGF) – World Healthscience Fund
Der BGF – World Healthscience Fund legt weltweit in Aktienwerte (d. h. Anteile) von Unternehmen an, die in den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie, medizinische Geräte und Gesundheitsdienstleistungen tätig sind. Der Investmentprozess ist dabei stark auf die neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen und die Auswertung von Branchen- und Unternehmensanalysen fokussiert.

  • Der Fonds wird von einem Expertenteam aktiv verwaltet und hat das Ziel, auf die langfristigen strukturellen Gewinner der Branche zu setzen.
  • Der Fonds besteht aus i. d. R. 70–120 Titeln. So erhalten Sie diversifizierten Zugang zu Unternehmen, die vom Wachstum der Gesundheitsbranche profitieren könnten.
  • Auf Basis der durchgeführten Analysen wird die Titelselektion für ein globales Portfolio durchgeführt.

Quelle: BlackRock

Fondsportrait

Fondsportrait | Fidelity Sustainable Water and Waste Fund

Das Thema Wasser- und Abfallwirtschaft ist so alt wie die Zivilisation selbst und für unser ganzes Leben unabdingbar. Die Menschen benötigen sauberes Wasser und sanitäre Anlagen und eine funktionierende Abfallentsorgung. Dies wird umso wichtiger, da die Bevölkerung ständig wächst und immer wohlhabender wird und immer mehr Menschen in Städten wohnen. Dennoch haben Anleger diese beiden Wirtschaftsbereiche bisher noch relativ wenig genutzt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit der Auflegung des Fidelity Funds – Sustainable Water and Waste Fund Zugang zu diesen Branchen bieten können. Der Fondsmanager Bertrand Lecourt kombiniert seine langjährige Erfahrung in diesen beiden Sektoren mit unseren hervorragenden Researchkapazitäten. Ziel ist es, die Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette für Wasser und der für Abfallentsorgung zu entdecken, die Wachstumspotenzial haben und Innovationen umsetzen können, um der ständig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Der Fonds gehört zu unserer neuen Reihe nachhaltiger Produkte, die über Anlageklassen hinweg ESG-Grundsätze (Environment, Social, Governance) umsetzen.

Müllberge von heute – Rohstoffe von morgen
Die Abfallwirtschaft will mit neuen Technologien einige unserer größten Umweltprobleme lösen. Ihre Innovationen basieren auf einem Perspektivenwechsel: Was wir in die Tonne werfen, ist kein Müll, sondern eine wertvolle Ressource.

Die Welt hat Durst
Trinkwasser zählt zu den weltweit wichtigsten Ressourcen für die Versorgung der Menschheit. Wachsende Bevölkerung, Klimawandel, Verstädterung und steigender Wohlstand werden in den kommenden Jahren zu Herausforderungen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung. Das bietet auch Chancen für Investoren.

Verantwortungsvoll handeln in einer kurzsichtigen Welt
Mit den USA ist einer der größten Umweltverschmutzer aus dem Pariser Klimaabkommen ausgeschieden. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Länder stehen dadurch zunehmend im Wettbewerb mit solchen, die vornehmlich auf kurzfristige Gewinne abzielen. Fondsmanager Jeremy Podger erklärt, warum ein ESG-Ansatz bei der Geldanlage jetzt wichtiger ist denn je.

Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt: Nur wenn für Unternehmen weltweit ähnliche Klimaziele und Regeln gelten, kann der faire Wettbewerb funktionieren. Unter US-Präsident Donald Trump hat nun die stärkste Volkswirtschaft und einer der größten Umweltverschmutzer der Welt dem Pariser Klimaabkommen den Rücken gekehrt – mit weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Trumps Umweltpolitik ist ein klassisches Beispiel für das Gefangenendilemma aus der Spieltheorie. Das günstigste Ergebnis für die Gemeinschaft ergibt sich, wenn alle kooperieren. Ein einzelner Akteur könnte jedoch versuchen, sich auf Kosten der anderen einen Vorteil zu verschaffen. Das tun in diesem Fall die USA. 

Wenn die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel weiter leidet, könnte es sich für Unternehmen und Staaten immer mehr lohnen, die Konsequenzen ihres Handelns für die Umwelt zu ignorieren. Denn dann müssten sie kaum noch befürchten, für ihr Verhalten abgestraft zu werden. In diesem unsicheren politischen Umfeld ist es Zeit, die Argumente für einen ESG-Ansatz auf den Prüfstand zu stellen. Das Kürzel ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Umweltschutz, Soziales und gute Unternehmensführung.

Langfristige Interessen der Anleger wahren
In der Vergangenheit galt ein verantwortungsloser Umgang mit der Umwelt für Anleger als Risiko. Weltweit schufen Regierungen neue Anreize zum Umweltschutz und schreckten Umweltsünder unter anderem mit strengeren Gesetzen ab. Daher galt die Annahme, dass die Integration von ESG-Prinzipien bei der Geldanlage zu gleichen oder sogar besseren Ergebnissen führen kann. Heute wird diese Annahme infrage gestellt. Denn jetzt könnten Staaten versuchen, statt hehrer Ziele handfeste Kosten- und Wettbewerbsvorteile anzustreben.

Fondsmanager Jeremy Podger glaubt zwar, dass die Staatengemeinschaft langfristig wieder stärker zusammenarbeiten wird, um die gemeinsamen Interessen zu wahren. Doch vorerst bleibt die Unsicherheit. Umso wichtiger sei es jetzt, aus Prinzip einen ESG-Ansatz zu wählen – nicht, um Anlageziele zu erreichen, sondern davon losgelöst und parallel dazu.

„Regierungen, die eigentlich die langfristigen Interessen ihrer Bürger vertreten sollten, versagen in dieser Hinsicht. Aktive Fondsmanager müssen in dieser Situation unter Beweis stellen, dass sie im Kundeninteresse handeln“, sagt Podger. „Es ist daher an der Zeit, unsere Sicht auf ESG-konforme Anlagen zu überdenken. Sie sind nicht nur das Klügste und Sinnvollste, was wir tun können. Unabhängig davon, in welche Richtung das politische Pendel gerade ausschlägt, ist es vielmehr unsere Pflicht, ESG-Aspekte stärker in den Fokus zu rücken und sie bei all unseren Entscheidungen zu berücksichtigen.“

Rendite muss nicht auf der Strecke bleiben
Das heißt nicht, dass Anleger unbedingt Abstriche bei der Rendite hinnehmen müssen. Es gibt auch, unabhängig vom politischen Umfeld, finanzielle Argumente, die für einen ESG-Ansatz sprechen. Zum einen wollen immer mehr Anleger ihr Geld nachhaltig und verantwortungsvoll anlegen. Dadurch sinken die Kapitalkosten für Unternehmen mit einer guten ESG-Bilanz, was wiederum die Rendite stärkt.

Zum anderen dürften ESG-konforme Unternehmen weniger Gefahr laufen, von Handelspartnern abgestraft zu werden, die sicherstellen wollen, dass ihre Lieferketten die höchsten Ansprüche erfüllen. Aufgrund dieser Dynamik spricht auch jetzt vieles dafür, bei der Geldanlage einen ESG-Ansatz zu wählen.

Sind sie neugierig geworden und an einer ausführlichen Beratung interessiert?
Wir beraten sie gerne persönlich. Vereinbaren sie einen Termin unter 07951 295384

Ohne Beratung für Selbstentscheider mit Fondskenntnissen auch direkt über
unseren Fondsshop unter www.maklerkontor-crailsheim.fonds-shop-24.de erhältlich.

Frauen

Wieso Frauen besonders viel Geld anlegen sollten! Aus der Lohnlücke erfolgt die Rentenlücke!

Frauen sind bei Geldanlagen informierter, denken langfristig und haben 5 Jahre länger Zeit, ihr Vermögen auszugeben, als Männer. Warum ist es gerade für Frauen wichtig, Geld anzulegen? Eine von Fidelity International beauftragte Studie zeigt, dass Frauen im Schnitt 26 Prozent
weniger Rente erhalten als Männer. Wir beleuchten, wie die geschlechtsspezifische Rentenlücke
entsteht.

„Selbstverständlichkeiten“ in Haushalt und Familie

–> Erziehung
Mütter unterbrechen ihre Karriere nach der Geburt häufiger
und reduzieren öfter ihre Arbeitszeiten
–> Pflege
Frauen übernehmen häufiger die Pflege Angehöriger
–> Berufswahl
Frauen üben häufiger niedriger bezahlte Berufe aus,
z. B. im sozialen Bereich oder im Dienstleistungssektor
–> Gender Pay Gap
Frauen verdienen 21 Prozent weniger
–> Verhandlung
Frauen verhandeln seltener um ihr Gehalt

3 gute Gründe, warum Frauen ihr Geld anlegen sollen

Wer früh vorsorgt, kann die finanzielle Lücke jedoch schließen. Investieren ist einfach und zahlt sich – im wahrsten Sinne des Wortes – aus.

1 | Geld für sich arbeiten lassen:
Investments bieten langfristig deutlich höhere Renditechancen als Spar- oder Tagesgeldkonten und eignen sich daher gut, um fürs Alter vorzusorgen.

2 | Früh anfangen lohnt sich:
Wer früh Maßnahmen zur Vorsorge trifft, kann schon mit kleinen monatlichen Sparbeträgen seine finanzielle Unabhängigkeit sichern.

3 | Investieren ist einfacher als gedacht:
Investieren ist auch mit kleineren Sparbeträgen möglich. Langfristige Anlagen reduzieren die Gefahr von Verlusten, da zeitweilige Schwächephasen an der Börse ausgeglichen werden können.

Gewonnen: Fondsfrauen Award 2019
Fidelity International wird als „Company of the Year“ für Frauenförderung ausgezeichnet.
Es wurde das Unternehmen aus der Branche gesucht, das im zurückliegenden Jahr am meisten für die Frauenförderung getan hat. Die Jury lobte Fidelitys Transparenz und Erfolge in Sachen Vielfalt und Gleichstellung sowie dessen Programme.

Quelle: Fidelity International
https://direct.fidelity.de/anlegerwissen/frauen-finanzen/

Fondsportrait | Pictet-Water

Wasser – Das blaue Gold
Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Unsere gesamte Existenz hängt davon ab, dass Wasser in ausreichender Menge dort verfügbar ist, wo wir es benötigen – zum Leben und Wirtschaften. Als Ressource bildet Wasser die Basis für landwirtschaftlichen, industriellen und kommerziellen Fortschritt. Der wachsende Wohlstand und die demographische Entwicklung lassen die Nachfrage nach Wasser auch künftig weiter steigen.

Trotz dieses ausgewiesen wachsenden Bedarfs nach Wasser wurden Investitionen in diesen Sektor in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt. Die Folge ist, dass heute das Angebot an Wasser nicht mehr mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten kann. Geschieht in naher Zukunft nichts, wird diese Angebots-Nachfrage-Lücke in vielen Weltregionen beängstigende Dimensionen annehmen. Eine zunehmende Privatisierung des Wassersektors, bedingt durch Finanzschwächen der öffentlichen Hand, eröffnet auch für den Investor Anlagechancen.

Pictet Asset Management, Pionier bei Themenanlagen, hat bereits im Jahr 2000 einen Wasserfonds – den Pictet-Water – aufgelegt. Ziel der Wasserstrategie ist es, sich in allen Bereichen der globalen Wasserbranche zu engagieren, mit besonderem Schwerpunkt auf den Bereichen Wasserversorgung, Wassertechnologie und Umweltdienstleistungen. Es handelte sich um den ersten Aktienfonds, der das Thema « Wasser » zum Gegenstand einer Anlagestrategie machte.

Die Wasser-Herausforderung:

Wussten Sie, dass
–> …nur 2,5 % der weltweiten Wasservorräte nutzbar sind? Das restliche Wasser ist verschmutzt oder eingeschlossen in Polareiskappen, Gletschern oder in Permafrost.1
–> …in Entwicklungsländern täglich über 45 Milliarden Liter Wasser aufgrund von undichten Leitungen verloren gehen?2
–> …für die Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch 15.000 Liter Wasser erforderlich sind – sechsmal so viel, wie für die gleiche Menge Reis?3

Ein Blick auf die drei Schwerpunkte des Fonds:

–> Wassersorgung: Hier werden private Unternehmen in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle bei der Verwaltung des Wasserkreislaufs spielen, da Regierungen aufgrund knapper Budgets und der alternden Infrastruktur Mühe haben, den Wasserbedarf zu decken.4
–> Wassertechnologie: 70 % des weltweiten Süßwasservorkommens werden für die Landwirtschaft verwendet. Unternehmen, die auf technologische Neuerungen wie Tropfbewässerung setzen, wirken der Wasserverschwendung entgegen.5
–> Umweltdienste: Unsachgemäße Abfallbeseitigung in China führte dazu, dass fast 60 % des Grundwassers als „für den Menschen ungeeignet“ eingestuft wurden. Firmen in der Wasseraufbereitung dürften davon profitieren.6

Das Thema Wasser dürfte schneller wachsen als die Weltwirtschaft. Es hilft, globale Herausforderungen zu lösen und betrifft sämtliche Sektoren des Wasserkreislaufs.
Ziel ist es, die Wasserversorgung und -qualität zu verbessern.

Der Pictet Water stellt mit seiner Anlehnung an den langfristigen Trend des Wasser-Bedarfs eine attraktive Beimischung in ein Aktiendepot dar, weil wir hier eine gute globale Verteilung des unterliegenden Portfolios über Regionen, Sektoren und Kapitalisierungsgrößen vorfinden.

Quelle: 1UNESCO; 2Weltbank; 3Water Footprint Network; 4-6Pictet Asset Management
(Autor: Pictet Asset Management)