Archiv für den Monat: April 2020

Corona: ARAG übernimmt Kosten für anwaltliche Beratung auch für Nicht-Kunden

Der Versicherer ARAG bietet verschiedene juristische Hilfestellungen an.
Diese sollen teilweise auch Nicht-Kunden zur Verfügung stehen.

Der Rechtsschutzversicherer reagiert auf die aktuelle Corona-Krise und die damit verbundene Verunsicherung bei vielen Bürgern. Das Düsseldorfer Unternehmen hatte in den vergangenen zwei Wochen einen spürbar steigenden Bedarf an juristischen Hilfestellungen und Unterstützungen festgestellt. Im Zentrum der Fragen stünden oft arbeitsrechtliche Themen. Auch Fragen zu anstehenden oder geplanten Reisen sowie die juristischen Konsequenzen von angeordneten Quarantänen beschäftigten die Menschen.

Deshalb werde das Familienunternehmen rechtliche Services für Kunden und zusätzlich auch für Nicht-Versicherungskunden anbieten. So sollen alle Kunden direkt mit einem unabhängigen Anwalt sprechen oder online einen Rückruf vereinbaren können. Dazu sei eine Hotline (0211/9080 2424) eingerichtet worden. Ein Anwalts-Chat sowie die anwaltliche Prüfung von Kündigungen oder Aufhebungsverträgen solle auch Nicht-Kunden offenstehen.

Zudem solle am 2. April 2020 Telefonhotline freigeschaltet werden. Über die Nummer 0211 963 2055 hätten alle Bürger die Möglichkeit, über die ihre rechtlichen Fragen zu Corona mit einem unabhängigen Anwalt zu besprechen. Die Kosten dieser Angebote werde die ARAG übernehmen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Überdies würden weitere rechtliche Dienste angeboten. So sollen beispielsweise Job-Kündigungen oder Aufhebungsverträge juristisch geprüft werden können. Dies soll komplett digital geschehen. Zusätzlich neu an den Start gegangen sei ein weiterer Chatbot, der beispielsweise die wichtigsten Fragen rund ums Arbeitsrecht beantwortet, wie etwa zu Job-Kündigungen oder zu Kurzarbeit. „Die Corona-Pandemie ist für alle eine belastende Ausnahmesituation. Als Rechtsschutzanbieter helfen wir, dass drängende rechtliche Fragen schnell geklärt werden können – auch für Nicht-Kunden. Das schafft Orientierung und emotionale Unterstützung in einer schwierigen Zeit. Die Kosten hierfür übernehmen wir“, erklärt Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der Arag.

Quelle: der Versicherungsboote 

Besondere Umstände erfordern besondere Vorgehensweisen. Auch in schwierigen Zeiten sind wir für Sie da!

Liebe Kunden,

die weltweite Ausbreitung des Coronavirus trifft uns alle hart. Jeder einzelne von uns
spürt die daraus resultierenden Folgen, wie beispielsweise die eingeschränkten Kontakt-
und Bewegungsmöglichkeiten.

Das hat auch Einfluss auf unsere Kommunikation. Als Alternative zu persönlichen Terminen
bei uns im Büro, bieten wir Ihnen ab sofort auch die Möglichkeit einer Videokonferenz.
Damit stehen wir Ihnen und Ihren Lieben weiterhin mit unserer Beratungskompetenz zur Seite und unterstützen Sie bei Ihrem Bedarf, Ihren Fragen oder der schnellen Regulierung
von Schadensfällen.

Nutzen Sie diese Möglichkeiten und kommen Sie gerne auf uns zu.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf Sich auf!

Beste Grüße,
Ihr Team vom Maklerkontor Crailsheim

Wespe

Wespennest-Entfernung: versichert oder nicht?

Summen und Brummen: Im Frühjahr herrscht im Garten wieder ein reges Treiben. Was aber können Ihre Kunden tun, wenn sich Bienen, Wespen oder Hornissen am oder im Wohnhaus einnisten? Und in welchem Fall zahlt die Wohngebäudeversicherung für die Entfernung der Insektenunterkunft?

Bienen und Wespen: gefürchtete Frühjahrsboten
Sichtet man die ersten Bienen und Wespen im Jahr, ist die Freude meist groß, denn sie sind ein Zeichen dafür, dass der Frühling da ist. Spätestens beim ersten Stück Kuchen auf der Terrasse oder dem Balkon schlägt die Stimmung bei den meisten Menschen allerdings um. Viele haben großen Respekt vor den stechenden Insekten oder sind sogar allergisch gegen ihre Stiche. Und je wärmer es wird, desto mehr Wespen sind unterwegs, und diese sind meist deutlich aggressiver als Bienen. Einige Hausmittel können helfen, die Insekten vom Geschehen auf dem Esstisch abzulenken – besonders gut sollen zum Beispiel überreife Weintrauben in fünf bis zehn Metern Entfernung zum Tisch funktionieren. Doch was tun, wenn sich ein Schwarm ein Nest am oder im Haus eines Ihrer Kunden baut?

Artenschutz: Ein Wespennest darf nicht einfach entfernt werden
Gerade weil so viele Menschen Respekt vor Bienen und Wespen haben, kann ein Nest in unmittelbarer Nähe zu Wohnbereichen ein mulmiges Gefühl produzieren. Einfach entfernen darf man die Insektennester allerdings nicht. Sowohl Bienen als auch Wespen und Hornissen stehen unter Naturschutz – und damit auch ihre Behausungen. Erst nach Genehmigung durch einen Fachmann ist eine Entfernung bzw. Umsiedlung möglich. Wer Bienen-, Wespen oder Hornissennester ohne Zulassung entfernt oder gar zerstört, muss mit hohen Bußgeldern von bis zu 65.000 Euro rechnen.

Wo nisten die Tiere und wann ist eine Umsiedlung angebracht?
Bienen nisten in der Regel lieber etwas entfernt vom Menschen, beispielsweise in Bäumen. Wespen und Hornissen hingegen suchen sich gerne auch Plätze an Hauswänden, in offenen Garagen, auf Dachböden oder in Rollladenkästen. Ob ein solches Nest entfernt werden darf, bewerten Experten ganz indivduell. Gibt es Allergiker, kleine Kinder oder Haustiere im Haus, ist die Entscheidung schnell gefällt. Aber auch, wenn Ihre Kunden ständig die Flugbahn der Tiere kreuzen, macht eine Entfernung oft Sinn und wird zugelassen.

Wer kann und darf helfen?
Einige Experten – im Fall von Bienen oft Imker – verlangen für die professionelle Umsiedlung nicht viel Geld, da sie darin einen Mehrwert für die Umwelt und ihre eigene Arbeit sehen. Bei Hornissen und Wespen sieht es da schon anders aus. Übrigens: Auch die Feuerwehr entfernt auf Wunsch (und wenn eine Erlaubnis vorliegt) die Behausungen. Allerdings zu sehr hohen Kosten und nur in unmittelbaren Not- und Gefahrenfällen. Raten Sie Ihren Kunden lieber, sich bei der jeweiligen Stadtverwaltung über zuständige Experten zu informieren.

Welche Kosten trägt die Wohngebäudeversicherung?
Ist die Entfernung eines Nestes zulässig, ersetzt die VHV Wohngebäude im Baustein EXKLUSIV die Kosten für die fachgerechte Entfernung bzw. Umsiedlung von Bienen-, Wespen- und Hornissennestern bis zur Versicherungssumme. Voraussetzung ist, dass diese sich im oder am versicherten Gebäude befinden. Ausgeschlossen ist die Entfernung bei Nebengebäuden, die nicht zu Wohnzwecken bestimmt sind. Außerdem darf das entsprechende Nest vor Versicherungsbeginn noch nicht erkennbar gewesen sein.

Tipp: Gerade bei Allergikern und Kunden mit Kindern lohnt es sich, diese Leistung
einmal zu platzieren.

Quelle: VHV Versicherungen | Magazin | Ausgabe 02.04.2020

Kamera

Überwachung am eigenen Haus: Was ist eigentlich erlaubt?

Angst vor einem Wohnungseinbruch, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Vandalismus sind für viele Besitzer Anlass, eine Überwachungskamera am und im Haus zu installieren, um zu kontrollieren wer ein- und ausgeht. Doch auch hier gibt es Regeln, wann eine Kamera montiert werden darf und wann nicht.

Darf ich an meinem Haus eine Überwachungskamera anbringen?
Ja, grundsätzlich ist das erlaubt. Allerdings darf die Kamera nur die eigene Wohnung bzw. das eigene Grundstück zeigen. Selbst die mit dem Nachbarn gemeinsam genutzten Zugangswege darfst Du nicht beobachten. Sonst verletzt Du das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches besagt, dass Personen ein Recht darauf haben, selbst zu bestimmen, welche Informationen wann und wie über sie veröffentlicht werden. Ausnahmsweise ist die Videoüberwachung außerhalb des eigenen Grundstücks aber gerechtfertigt: Zum Beispiel, wenn Du wiederholt Opfer von Straftaten geworden bist und deshalb auch einen kurzen Abschnitt des Gehweges überwachen möchtest. Zudem sind Kameras zulässig, die erst beim Klingeln eingeschaltet werden und daher nicht dauerhaft filmen.

Darf ich eine Kamera-Attrappe aufhängen, um Diebe von einem Einbruch abzuhalten?
Auch hier gilt: Solange Du nur dein eigenes Grundstück „filmst“, kannst Du eine Attrappe anbringen. Denn Attrappen können bei fremden Personen ebenfalls den Eindruck hervorrufen, dass sie tatsächlich beobachtet werden. Das erzeuge, nach der Ansicht einiger Gerichte, ebenso wie bei echten Kameras einen sogenannten Überwachungsdruck und sei damit unzulässig.

Müssen Personen auf die Kamera hingewiesen werden?
Es ist am besten, wenn Du alle betroffenen Personen, die Deinen überwachten Bereich betreten könnten, auf die Videoüberwachung, etwa durch ein sichtbares Schild, hinweist. Andernfalls liegt eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts vor.

Videoüberwachung am oder im Mietshaus, ist das zulässig?
Sollen Kameras in einem Mietshaus die Außenanlagen oder Hausflure und Aufzüge überwachen, benötigt der Vermieter die Zustimmung aller Mieter. Als Vermieter lässt Du
dir die Einverständniserklärungen Deiner Mieter am besten alle schriftlich geben. Wenn hingegen nicht alle Mieter mit der Installation von Überwachungskameras einverstanden sind, wird es schwer. Das Argument „vorbeugender Schutz“ zieht hier nicht. Auch hier müsstest Du als Grund schwerwiegende Straftaten vortragen können, zum Beispiel mehrere Einbrüche in der Vergangenheit.

Mit welcher Strafe muss ich bei unzulässiger Überwachung rechnen?
Zu Unrecht aufgezeichnete Personen können nicht nur die Löschung der Aufnahmen verlangen, sondern in drastischen Fällen auch Schmerzensgeld und Schadenersatz einklagen. So ein drastischer Fall könnte etwa dann vorliegen, wenn Du deinen Nachbarn nackt im Garten gefilmt hast. Auch könnte ein Bußgeld seitens der Behörden drohen, verbunden mit der Aufforderung, die teure Überwachungskamera zu entfernen.

Die Originalversion dieses Beitrags finden Sie unter www.qthority.com.

Angst vor einem Wohnungseinbruch, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Vandalismus sind für viele Besitzer Anlass, eine Überwachungskamera am und im Haus zu installieren, um zu kontrollieren wer ein- und ausgeht. Doch auch hier gibt es Regeln, wann eine Kamera montiert werden darf und wann nicht.

Quelle: Qthority GmbH & Co. KG

Fondsportrait

Fondsportrait | Fidelity Sustainable Water and Waste Fund

Das Thema Wasser- und Abfallwirtschaft ist so alt wie die Zivilisation selbst und für unser ganzes Leben unabdingbar. Die Menschen benötigen sauberes Wasser und sanitäre Anlagen und eine funktionierende Abfallentsorgung. Dies wird umso wichtiger, da die Bevölkerung ständig wächst und immer wohlhabender wird und immer mehr Menschen in Städten wohnen. Dennoch haben Anleger diese beiden Wirtschaftsbereiche bisher noch relativ wenig genutzt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit der Auflegung des Fidelity Funds – Sustainable Water and Waste Fund Zugang zu diesen Branchen bieten können. Der Fondsmanager Bertrand Lecourt kombiniert seine langjährige Erfahrung in diesen beiden Sektoren mit unseren hervorragenden Researchkapazitäten. Ziel ist es, die Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette für Wasser und der für Abfallentsorgung zu entdecken, die Wachstumspotenzial haben und Innovationen umsetzen können, um der ständig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Der Fonds gehört zu unserer neuen Reihe nachhaltiger Produkte, die über Anlageklassen hinweg ESG-Grundsätze (Environment, Social, Governance) umsetzen.

Müllberge von heute – Rohstoffe von morgen
Die Abfallwirtschaft will mit neuen Technologien einige unserer größten Umweltprobleme lösen. Ihre Innovationen basieren auf einem Perspektivenwechsel: Was wir in die Tonne werfen, ist kein Müll, sondern eine wertvolle Ressource.

Die Welt hat Durst
Trinkwasser zählt zu den weltweit wichtigsten Ressourcen für die Versorgung der Menschheit. Wachsende Bevölkerung, Klimawandel, Verstädterung und steigender Wohlstand werden in den kommenden Jahren zu Herausforderungen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung. Das bietet auch Chancen für Investoren.

Verantwortungsvoll handeln in einer kurzsichtigen Welt
Mit den USA ist einer der größten Umweltverschmutzer aus dem Pariser Klimaabkommen ausgeschieden. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Länder stehen dadurch zunehmend im Wettbewerb mit solchen, die vornehmlich auf kurzfristige Gewinne abzielen. Fondsmanager Jeremy Podger erklärt, warum ein ESG-Ansatz bei der Geldanlage jetzt wichtiger ist denn je.

Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt: Nur wenn für Unternehmen weltweit ähnliche Klimaziele und Regeln gelten, kann der faire Wettbewerb funktionieren. Unter US-Präsident Donald Trump hat nun die stärkste Volkswirtschaft und einer der größten Umweltverschmutzer der Welt dem Pariser Klimaabkommen den Rücken gekehrt – mit weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Trumps Umweltpolitik ist ein klassisches Beispiel für das Gefangenendilemma aus der Spieltheorie. Das günstigste Ergebnis für die Gemeinschaft ergibt sich, wenn alle kooperieren. Ein einzelner Akteur könnte jedoch versuchen, sich auf Kosten der anderen einen Vorteil zu verschaffen. Das tun in diesem Fall die USA. 

Wenn die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel weiter leidet, könnte es sich für Unternehmen und Staaten immer mehr lohnen, die Konsequenzen ihres Handelns für die Umwelt zu ignorieren. Denn dann müssten sie kaum noch befürchten, für ihr Verhalten abgestraft zu werden. In diesem unsicheren politischen Umfeld ist es Zeit, die Argumente für einen ESG-Ansatz auf den Prüfstand zu stellen. Das Kürzel ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Umweltschutz, Soziales und gute Unternehmensführung.

Langfristige Interessen der Anleger wahren
In der Vergangenheit galt ein verantwortungsloser Umgang mit der Umwelt für Anleger als Risiko. Weltweit schufen Regierungen neue Anreize zum Umweltschutz und schreckten Umweltsünder unter anderem mit strengeren Gesetzen ab. Daher galt die Annahme, dass die Integration von ESG-Prinzipien bei der Geldanlage zu gleichen oder sogar besseren Ergebnissen führen kann. Heute wird diese Annahme infrage gestellt. Denn jetzt könnten Staaten versuchen, statt hehrer Ziele handfeste Kosten- und Wettbewerbsvorteile anzustreben.

Fondsmanager Jeremy Podger glaubt zwar, dass die Staatengemeinschaft langfristig wieder stärker zusammenarbeiten wird, um die gemeinsamen Interessen zu wahren. Doch vorerst bleibt die Unsicherheit. Umso wichtiger sei es jetzt, aus Prinzip einen ESG-Ansatz zu wählen – nicht, um Anlageziele zu erreichen, sondern davon losgelöst und parallel dazu.

„Regierungen, die eigentlich die langfristigen Interessen ihrer Bürger vertreten sollten, versagen in dieser Hinsicht. Aktive Fondsmanager müssen in dieser Situation unter Beweis stellen, dass sie im Kundeninteresse handeln“, sagt Podger. „Es ist daher an der Zeit, unsere Sicht auf ESG-konforme Anlagen zu überdenken. Sie sind nicht nur das Klügste und Sinnvollste, was wir tun können. Unabhängig davon, in welche Richtung das politische Pendel gerade ausschlägt, ist es vielmehr unsere Pflicht, ESG-Aspekte stärker in den Fokus zu rücken und sie bei all unseren Entscheidungen zu berücksichtigen.“

Rendite muss nicht auf der Strecke bleiben
Das heißt nicht, dass Anleger unbedingt Abstriche bei der Rendite hinnehmen müssen. Es gibt auch, unabhängig vom politischen Umfeld, finanzielle Argumente, die für einen ESG-Ansatz sprechen. Zum einen wollen immer mehr Anleger ihr Geld nachhaltig und verantwortungsvoll anlegen. Dadurch sinken die Kapitalkosten für Unternehmen mit einer guten ESG-Bilanz, was wiederum die Rendite stärkt.

Zum anderen dürften ESG-konforme Unternehmen weniger Gefahr laufen, von Handelspartnern abgestraft zu werden, die sicherstellen wollen, dass ihre Lieferketten die höchsten Ansprüche erfüllen. Aufgrund dieser Dynamik spricht auch jetzt vieles dafür, bei der Geldanlage einen ESG-Ansatz zu wählen.

Sind sie neugierig geworden und an einer ausführlichen Beratung interessiert?
Wir beraten sie gerne persönlich. Vereinbaren sie einen Termin unter 07951 295384

Ohne Beratung für Selbstentscheider mit Fondskenntnissen auch direkt über
unseren Fondsshop unter www.maklerkontor-crailsheim.fonds-shop-24.de erhältlich.

Risikolebensversicherung

Steuerfreie Leistung in der Risikolebensversicherung

Mit dem Partner eine Risikolebensversicherung über Kreuz abschließen, Erbschaftssteuer sparen – so geht’s!

„Bis dass der Tod euch scheidet“ – dieser Erklärung wollen heutzutage längst nicht mehr alle Paare ihr Einverständnis geben. Das bedeutet natürlich nicht gleich, dass die Romantik völlig ausgestorben ist. Nur haben sich mittlerweile die Beziehungsmodelle geändert. Doch wer für sich und seinen Partner eine Risikolebensversicherung abschließt, sollte aufpassen! Denn die Erbschaftssteuer benachteiligt vor allem unverheiratete Paare. Es gibt jedoch eine einfache Lösung für dieses Problem: die Über-Kreuz-Risikolebensversicherung. Im Gegensatz zum gängigen Modell wird bei der Variante über Kreuz ein Vertrag pro Person geschlossen.
Auf diese Weise sichern Sie sich steuerliche, aber auch weitere, wichtige Vorteile. 

Auch bei der Risikolebensversicherung über Kreuz begünstigt der Vertrag die hinterbliebene Person im Todesfall des Versicherten. Ein wichtiges Detail ist jedoch anders als beim verbundenen Vertrag: es wird nämlich einer für beide Partner geschlossen. Handelt es sich bei dem Begünstigten nicht um den Ehepartner, fällt bei der Variante mit nur einem Vertrag bereits bei der Auszahlung von über 20.000 Euro eine Erbschaftsteuer an – dieser Freibetrag liegt um ein Vielfaches höher als die Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung im Todesfall. Alles, was über diesem Freibetrag liegt, wird mit bis zu 50 Prozent versteuert. Bei Ehepartnern und nahen Verwandten hingegen liegt diese Grenze mit bis zu 500.000 Euro weitaus höher.

Der Vorteil bei der Über-Kreuz-Lebensversicherung: Sie sind zugleich Beitragszahler und Versicherungsnehmer, versichern aber Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin. Sie erben also nichts im juristischen Sinne – entsprechend fällt auch keine Erbschaftssteuer an.

Das Prinzip einer Über-Kreuz-Risikolebensversicherung ist also im Grunde ganz einfach:
Sie und Ihr/e Partner/in versichern sich gegenseitig – also über Kreuz – und schließen jeweils einen Vertrag pro Bezugsberechtigter/ versicherter Person ab. Wir, das Maklerkontor Crailsheim achten auf die Erfüllung der formalen Bedingungen und eine lückenlose Versicherung, die Ihnen zugleich alle steuerrechtlichen Vorteile sichert.

Neben dem steuerrechtlichen Vorteil bietet Ihnen und Ihrem/Ihrer Partner/in eine Risikolebensversicherung über Kreuz einen weiteren Vorteil, und zwar sowohl für verheiratete als auch unverheiratete Paare. Während der Vertrag einer einfachen Risikolebensversicherung mit der Auszahlung der Versicherungssumme endet, bleibt bei der Über-Kreuz-Variante einer der beiden Verträge weiterhin bestehen. Dadurch können Sie einen neuen Bezugsberechtigten wählen, zum Beispiel Ihre Kinder. Sollten Sie keine haben, können Sie bei erneuter Heirat auch Ihren neuen Lebenspartner wählen. Die Entscheidung bleibt ganz Ihnen überlassen!

Quelle: Finanztip